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„Bachelorette“: Zwei Abfuhren für Maxime in einer Folge

| Lesedauer: 5 Minuten
Johanna Ewald
Seitenwechsel: Maxime Herbold ist die Bachelorette 2021

Seitenwechsel: Maxime Herbold ist die Bachelorette 2021

Am 14. Juli startet die neue Staffel der Bachelorette auf RTL. Die ehemalige Bachelor Kandidatin Maxime Herbold wird nun selbst zur Rosenverteilerin. Mehr dazu im Video.

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Der „Bachelorette“ laufen die Männer weg. Gleich zwei Kandidaten entschließen sich in der sechsten Folge der Show, freiwillig zu gehen.

Berlin. Für Bachelorette Maxime Herbord läuft es nicht so richtig rund. Denn ihr laufen in der RTL-Show (Mittwoch,20.15 Uhr) die Männer weg. Nachdem vor einigen Folgen ihr Favorit der ersten Stunde, Leon, freiwillig ausstieg, folgte wenig später noch ein weiterer Kandidat – und er sollte nicht der letzte bleiben. Auch in Folge sechs steigen Kandidaten freiwillig aus.

Den Anfang macht Tony Lübke. Denn obwohl er endlich sein heiß ersehntes Einzeldate bekommt – wir erinnern uns: Bei seinem letzten Gruppendate, bei dem er einen Liebesbrief verfassen und mit der Bachelorette tanzen musste, war er gelinde gesagt, nicht ganz so zufrieden –, steht für ihn die Entscheidung bereits vorher fest.

Da kann auch das gemeinsame Cocktail-Mixen, bei dem die beiden Salz mit Zucker verwechseln und in einer Bar sind, die ihre besten Tage schon lange hinter sich hat, nichts mehr helfen. Nicht nur das Ambiente scheint gewollt, aber nicht geglückt, auch Stimmung zwischen den beiden will nicht wirklich aufkommen. „Du bist eine tolle Frau, hübsches Lächeln, dies und das. Aber ich finde, dass die Bindung komplett gar nicht da ist“, gesteht der 30-jährige Polizist. Für ihn fühle es sich eher wie ein Männerurlaub an. Verständnisvoll reagiert die 26-jährige Bachelorette somit auf seinen Wunsch zu gehen.

Kandidat Julian steigt freiwillig aus

Weniger gefasst geht sie allerdings mit dem zweiten Abschied der Folge um: Als Favorit Julian Dannemann ihr mitteilt, dass er gehen will, wirkt sie geschockt. Schon in der vergangenen Folge stellte Maxime fest, dass sie aufpassen muss, dass Julian sie nicht verletzt. Dass ihr Date mit ihm nun in derselben Bar wie schon mit Tony zuvor stattfindet, macht die Situation auch nicht besser.

Er müsse doch gar nicht mehr lange in der Villa mit den anderen wohnen, argumentiert die Bachelorette, als er sagt, dass er dieses WG-Leben nicht mehr aushalte. „Ich kann einfach echt nicht mehr, also ich bin komplett kaputt“, so der 27-Jährige. Dass er dann von Maxime mehrfach fordert, noch etwas dazu zu sagen, wirkt mehr wie ein Akt des Mansplaining denn ein ehrliches Interesse. Schließlich ist offensichtlich, dass sie enttäuscht ist.

So liefen die vergangenen Folgen:

Bachelorette Maxime zweifelt an ihrer Rolle

Es folgt ein mittelgradiger Zusammenbruch der Bachelorette. „Ob’s an mir liegt? Anscheinend schon. Weil es ist heute ja schon zweimal passiert. Ob es Sinn macht, dass ich diese Rolle habe. Was stimmt denn mit mir nicht?“, zweifelt die Kommunikationsdesignerin an sich. Am liebsten würde man sie schütteln. Das Problem ist in dem Falle nicht sie, sondern die selbstgerechte Art der Männer, die beleidigt reagieren, wenn sie zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekommen. Was bei diesem Format ja zu erwarten ist.

Sie habe damit irgendwie gerechnet, sagt sie, während eine Träne runterrinnt. „Ich habe immer gesagt, Julian ist gefährlich. Aber ich habe meinen eigenen Rat nicht befolgt.“

Keine 24 Stunden später scheint die Bachelorette schon alles verarbeitet zu haben: „Eigentlich hat es mir ganz gutgetan. Ich hatte mich vergessen. Jetzt bin ich daran gewachsen. Diese Woche hat mir gezeigt, dass ich mich nicht verstecken muss.“ Man würde ihr gerne glauben, dass sie ihr Selbstbewusstsein innerhalb so kurzer Zeit wieder aufpoliert hat, allerdings spricht dagegen, dass sie beim Entscheidungsabend schon vorab ankündigt, in Schnaps-Laune zu sein und eine „Abrissparty“ zu feiern. Meistens macht man sowas ja, um seine Gehirnzellen am Rotieren zu hindern und der Lebenslust zu fröhnen.

Erster Kuss mit Zico beim Entscheidungsabend

Da überrascht es auch nicht, dass Maxime ungewöhnlich selbstbewusst auftritt, sich Kandidat Zico Banach schnappt, gemeinsam mit ihm die Villa verlässt (wo offensichtlich keine fest installierten Kameras sind) und schließlich mit ihm auf dem Treppenabsatz rumknutscht. Unangehm, als die Eingangstür, die die beiden eigentlich vorsorglich verschlossen hatten, plötzlich wieder offen ist und den restlichen vier Kandidaten so einen freien Blick auf das Pärchen gewährt.

„Besser hätte das Gespräch nicht laufen können“, resümiert Maxime und lächelt. Zico findet, dass das „der richtige Moment war“. Doch seine Mitstreiter sind da andere Meinung: „Manchmal muss man sich auch einfach mal im Griff haben“, so Max Adrio. Und so weist Lars Maucher direkt daraufhin, dass sie alles mitbekommen haben: „Du hast da Lippenstift, Zico!“

Obwohl in dieser Woche schon zwei Kandidaten gegangen sind, schickt Maxime einen weiteren nach Hause: Lars. Damit verbleiben noch vier Kandidaten: Dominik Bobinger, Zico Banach, Raphael Fasching sowie Max Adrio.

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