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„The Masked Singer": Diese Moderatorin war das Schwein

Lesedauer: 3 Minuten
Max Mergenbaum
The Masked Singer startet in die vierte Staffel

The Masked Singer startet in die vierte Staffel

"The Masked Singer" startet am 16.Februar in die vierte Staffel. Zehn Prominente verstecken sich hinter einzigartigen Tierkostümen. Außerdem wird es einige Veränderungen geben. Welche das sind und was man alles wissen sollte, sehen Sie im Video.

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Die Musikshow bei ProSieben startet in die vierte Runde. Als erste wurde eine bekannte Moderatorin enttarnt. So lief der Staffelstart.

Köln. 
  • Die neue Staffel von „The Masked Singer“ startete mit einem leicht angepassten Konzept
  • Hinter der ersten Maske, die fallen musste, verbarg sich eine Überraschung
  • Weder die Juroren, noch das Publikum konnten die Moderatorin darunter erraten

Kürzer sollten die neuen Folgen sein und die Kandidaten viel schwieriger zu erraten. Mit diesem leicht angepassten Konzept begann am Dienstagabend die neue Staffel von „The Masked Singer“.

Ruth Moschner und Rea Garvey saßen bereits in Staffel zwei in der Jury und Gastmitglied Caroline Kebekus durfte auch schon öfters mitraten. Mit diesem eingespielten Team entwickelte die Sendung in der ersten Hälfte ein angenehmes Tempo. Und ließen vergessen, dass der Applaus in dieser Staffel vom Band kommt und im Studiohintergrund ein Publikum aus Pappe sitzt.

Masked Singer: Die Großkatze legt die beste Gesangsnummer hin

Bis zur ersten Werbeunterbrechung hatten Dinosaurier, Leopardin und Küken bereits zügig ihre Songs präsentiert. Gesanglich am beeindruckendsten war die „Golden Eye“-Version der Großkatze. „Diese Stimme hat Erfahrung“, bemerkte Garvey und bestätigte die Vermutung, dass sich zumindest hinter dieser Maske eine professionelle Sängerin verbirgt.

Das Bemühen, die Herkunft der Kandidatinnen und Kandidaten noch besser zu verschleiern, war in der ersten Folge deutlich zu merken. So waren die Stimmen der Sängerinnen und Sänger teilweise mehrfach verzerrt. Der Dinosaurier wechselte zum Beispiel von einer quäkigen zu einer tiefen Bassstimme. Vom YouTuber Unge bis zum Altstar Roberto Blanko drehte sich dadurch das Rate-Karussell der Jury.

Lesen Sie dazu: „The Masked Singer": Das sind die Masken der vierten Staffel

„Ihr macht es uns richtig schwer“ jammerte Moschner. An anderer Stelle hatte man das Gefühl, dass das Rateteam bewusst selbst jede Menge falsche Fährten streute, damit das Prinzip der Sendung aufging: bloß nicht zu früh zu viel verraten.

Katrin Müller-Hohenstein steckt hinter der Maske

Die größte Überraschung des Abends war die Verliererin der ersten Runde. Das Schwein musste als erstes seine Maske abnehmen und dahinter steckte Katrin Müller-Hohenstein. Weder Jury noch die per App miträtselnden Zuschauer hatten die Sportmoderatorin auf dem Zettel gehabt. „Das mich mal jemand zum Singen bringt, hätte ich nie gedacht“, gab Hohenstein nach ihrer Enttarnung zu Protokoll. Und bedankte sich überschwänglich für die Chance, mal etwas ganz anderes machen zu können.

Mit dem Monstronaut kam ausgerechnet das unkreativste Kostüm unter den sonst wieder unglaublich opulenten Verkleidungen eine Runde weiter. Auch der gemeinsame Auftritt mit seinen „Erzeugern“, dem Monster und dem Astronauten aus Staffel 1 konnte nicht davon ablenken, dass die gesangliche Darbietung von „Born this way“ Welten vom Original Lady Gagas entfernt war.

Ansonsten bot die erste Folge wenige Überraschungsmomente. Caroline Kebekus hatte als Kind ein Einhorn, das am Hintern nach Erdbeerquark roch. Vielleicht halten die nächsten Folgen ja noch weitere bahnbrechende Erkenntnisse bereit?

Fazit: Same, same, but different

Auch in der vierten Staffel von „The Masked Singer“ dürfte die bewährte Mischung aus Musik- und Eventshow mit interaktivem Raten und Abstimmen aufgehen. Trotz kleiner Anpassungen behält das Format neben seinen Stärken auch seine Schwächen bei: Die Sendung ist immer noch zu lang, die zweite Hälfte zog sich und viele Werbeunterbrechungen strapazierten die Geduld.

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