Quiz-Show

"Wer wird Millionär?": Absturz von 750.000 auf 1000 Euro

Der Quiz-Klassiker: Das ist "Wer wird Millionär?"

Diese RTL-Show läuft und läuft: Günther Jauch präsentiert seit 1999 "Wer wird Millionär?" Wir zeigen, was in all den Quizshow-Jahren passiert ist.

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Beim Zocker-Special von „Wer wird Millionär?“ setzten zwei Kandidaten auf volles Risiko. Nach rasantem Aufstieg kam der bittere Fall.

Berlin. Das große Zocker-Special bei „Wer wird Millionär?“ machte vergangenen Montagabend seinem Namen alle Ehre. Moderator Günther Jauch holte sich gleich zwei risikofreudige Kandidaten ins Studio, die nach einem rasanten Aufstieg jedoch genauso schnell die Sendung verließen.

Beim „Wer wird Millionär? – Zocker-Special“ können Kandidatinnen und Kandidaten derzeit statt einer Million gleich zwei Millionen Euro erspielen. Hierfür müssen die Teilnehmer bis zur 16.000 Euro-Frage ganz ohne Joker auskommen. Dieser Herausforderung stellte sich zu Beginn der Sendung der Psychologiestudent Janos Pigerl.

Psychologiestudent Janos Pigerl kämpft sich rasant nach oben

Ohne zu zögern beantwortete der Kölner Frage für Frage. „Fühlen Sie sich unterfordert?“, hakte Moderator Günther Jauch nach, als Janos Pigerl mühelos die 32.000 Euro-Frage erreichte. Bei 64.000 Euro war es dann soweit: Der Kandidat musste den Publikumsjoker einsetzen, um auf die Frage „Astat wird häufig gemeinsam aufgezählt mit …?“ zu antworten.

Die Mehrheit des Publikums entschied sich für die Antwort „Fluor, Chlor, Brom und Iod“, welche sich wenige Sekunden nach der Abstimmung als richtig erwies. So zockte Pigerl munter weiter.

Selbst über das Mobilfunknetz auf dem Mond war der Psychologiestudent bestens informiert - und das, obwohl der Kandidat nicht mal ein eigenes Smartphone besitzt. „Er hat ein Klapphandy von Nokia und erzählt uns, dass das nächste Mobilfunknetz auf dem Mond entsteht“, sagte Jauch überfordert. Mit drei verbleibenden Jokern steuerte Pigerl ambitioniert auf die zwei Millionen zu.

„Wer wird Millionär?“: 750.000-Euro-Frage wird zum Verhängnis

Die 750.000-Euro-Frage wurde dem Kandidaten jedoch zum Verhängnis. „In welcher Sportart konnten deutsche Athleten bei Olympischen Spielen bisher am häufigsten Gold für ihr Land gewinnen?“, lautete die entscheidende Frage.

Pigerl entschied sich für den 50:50-Joker und die Antwort „Rudern“ statt „Leichtathletik“. Deutsche Leitathleten sicherten sich allerdings 72 Goldmedaillen bei Olympia, während Ruderer nur 64 ergatterten. Damit verzockte der Kölner seinen Gewinn und ging mit 1.000 Euro nach Hause. „Sie waren einer der besten, souveränsten, überlegtesten Kandidaten, die wir je hatten“, lobte Moderator Günther Jauch den Teilnehmer.

Zweiter Kandidat meistert alle Fragen mühelos

Anschließend nahm Niklas Bayer genannt Eynck auf dem „Wer wird Millionär?“-Stuhl Platz, der zunächst mit Günther Jauch über seinen außergewöhnlichen Nachnahmen sprach. „Das kommt aus dem Münsterland, das ist da gar nicht mal so selten“, erklärte der Psychologe.

Der Dortmunder punktete wie bereits sein Vorgänger mit einem rasanten Aufstieg. Als es jedoch um 64.000 Euro ging, entschied sich Niklas Bayer genannt Eynck für den Telefonjoker. Jauch wollte wissen, bei welcher Fruchternte die Flutung des Feldes üblich sei.

Günther Jauch – Der sympathische Quizmaster
Günther Jauch – Der sympathische Quizmaster

Helfen konnte der Bekannte allerdings nicht. Kurz darauf verspielte der Kandidat gleich zwei weitere Joker: Er befragte das Publikum und ließ zwei Antworten streichen. Mit der richtigen Antwort „Cranberries“ und noch einem verbleibenden Joker ging es für Niklas Bayer genannt Eynck zunächst weiter.

Kein Gewinn bei „Wer wird Millionär?“: Volkslied sorgt für bitteren Fall

Doch auch die nächste Frage schien dem Dortmunder nicht zu liegen. Wer im Volkslied „Die Vogelhochzeit“ der Bräutigam sei, lautete die 125.000 Euro-Frage. Als Publikumsjoker meldete sich eine frühere Kandidatin der Sendung und deklarierte die „Amsel“ als richtige Antwort auf die Frage.

Nur wenige Sekunden später zögerte die ehemalige Teilnehmerin und kniff die Augen zu, als Günther Jauch das Lied im Studio anstimmte. Statt „Amsel“ sang der Moderator jedoch „Drossel“.

Damit war die Antwort von Niklas Bayer genannt Eynck falsch und auch er fiel auf 1.000 Euro zurück. „Heute sind richtig gute Leute hier, die unter Wert am Ende geschlagen werden. Aber das ist das Zocker Schicksal“, sagte Moderator Günther Jauch.