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Luca Hänni punktet bei „Let’s Dance“ – Ilka Bessin ist raus

Let's Dance: Vier Dinge, die man über die Show wissen muss

Let's Dance: Vier Dinge, die man über die Tanzshow wissen muss

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„Let’s Dance“-Kandidat Luca Hänni sorgte im Viertelfinale für eine Überraschung. Für Komikerin Ilka Bessin ist die Show jetzt vorbei.

Berlin. Mit „Anton aus Tirol“, Dirndln, Latzhosen und Lebkuchenherzen haben die verbliebenen fünf Paare das Viertelfinale bei „Let’s Dance“ eröffnet. Wie so oft fragt man sich, wer sich so etwas ausdenkt – fällt in diesem Jahr doch sogar das Oktoberfest aus. Statt des sonst stattfindenden „Triodance“, gab es diesmal den „Challenge Dance“, bei dem die Jury den Tänzern ein Zusatzelement gab, das sie in ihren Tanz einbauen mussten.

„Neue Besen kehren gut“, kommentierte Moderator Daniel Hartwich das verhältnismäßig schlichte Haarstyling von Juror Jorge González, bei dem man sich auch ein wenig fragte, ob er versehentlich den Finger in die Steckdose hatte – der Pferdeschwanz war zum Hinterkopf-Fächer frisiert. Gleich daneben, nur durch eine Glasscheibe getrennt, schimmerte Motsi Mabuse kaum weniger auffällig in einem goldenen Kleid.

„Let’s Dance“ – Höchstpunktzahl für Luca Hänni

Mit der Ausbeute von 60 Punkten sorgte Sänger Luca Hänni in dieser „Let’s Dance“-Show für eine Überraschung: zwei Tänze, zwei Mal volle Punktzahl. In neongelbem Outfit, das zwar schön im Dunkeln leuchtete, aber sonst keinerlei positive Eigenschaften besaß, lieferte er mit Profi-Tänzerin Christina Luft nach Jury-Meinung „den besten Cha Cha Cha von einem Mann in der Geschichte von „Let’s Dance“‘.

Mit zwei Stühlen tanzte das Duo zudem einen Charleston zu „Mambo No. 5“. „Du bist für mich technisch und rhythmisch der stärkste Tänzer“, urteilte Juror Joachim Llambi.

Auch in der folgenden Sendung am 15. Mai wurde es dramatisch: Kurz vor dem Finale weinte ein Kandidat

„Let’s Dance“-Unfall: Massimo Sinató konnte dennoch mit Lili Paul-Roncalli tanzen

Gleichauf lagen an diesem Abend zwei Paare mit 56 Punkten: Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató sowie Tijan Njie und Kathrin Menzinger. Bis zur Show war es unklar, ob Lili Paul-Roncalli und Massimo Sinató wirklich tanzen könnten, da die beiden in der Probe am Tag zuvor mit ihren Köpfen aneinander geknallt waren. Sinatò haute es förmlich um – für wenige Sekunden lag er bewegungslos am Boden. Danach habe sich der 39-Jährige übergeben.

Ein Arzt diagnostizierte statt einer Gehirnerschütterung aber lediglich eine Prellung, und somit durften die beiden auf das Parkett. Für den Charleston, bei dem beide so nervös waren, dass kurz vor der Show das „gefährliche“ Element rausgenommen wurde, gab es 27 Punkte. Für die Rumba zu „Besame Mucho“, bei der beide mit einem roten Tuch verbunden waren, fehlte lediglich ein Punkt von Llambi zur vollen Punktzahl.

Tijan Nije liefert mit Partnerin einen Höhepunkt bei „Let’s Dance“

Ein Höhepunkt des Abends war der Contemporary, getanzt von Tijan Njie und Kathrin Menzinger. Mit einem Strick verbunden stellten die beiden ein Liebespaar dar, dass sich trennt, aber noch immer füreinander empfindet. „Die Kirsche auf der heutigen Sahnetorte“, urteilte Llambi, von Mabuse gab es Standing Ovations.

Zwar solide, aber nicht in Topform, präsentierte sich Moritz Hans an diesem Abend. In der Salsa zu steif, im Wiener Walzer mit verbundenen Augen, ertanzte er sich mit seiner Partnerin Renata Lusin insgesamt 52 Punkte.

„Let’s Dance“-Aus für Ilka Bessin – zu wenige Punkte für die Komikerin

Mit deutlich größerer Differenz musste sich Ilka Bessin von den vier anderen Paaren geschlagen geben: Gerade einmal 21 von 60 möglichen Punkten erhielt die Komikerin für ihre beiden Tänze. Auch mit den Anrufen der Fans reichte es nicht, um eine Runde weiterzukommen. „Die anderen tanzen Oberliga, ich Kreisliga“, kommentierte 48-Jährige schon im Einspieler ihre Leistung. „Ne, die anderen sind sogar Champions League“, verbesserte sie Llambi und sprach von „den großen Vier“ – also Njie, Hänni, Hans und Paul-Roncalli.

Joachim Llambi ruft gegen Hasskommentare auf

Llambi, der vor allen Dingen für seine harsche Kritik bekannt ist, sorgte überraschend für den wohl wichtigsten Beitrag des Viertelfinales. „Ich finde es eine Unverschämtheit, wie Personen mit anderen im Netz umgehen“, kommentierte er die Hasskommentare gegen Bessin. „Das gehört sich nicht“, stellte er klar.

Neben González, der sich am Freitagabend mit gefühlt allen männlichen Tänzern Bananen teilen wollte, sich als Papa von ihnen bezeichnete und damit irgendwie für „Tiger King“-Kopfkino sorgte, wirkte Llambi da fast schon sympathisch.

In der nächsten Woche steht das Halbfinale unter dem Motto „Impro Dance even more extreme“. Dabei werden den Paaren am Abend spontan Tänze zugelost.

„Let’s Dance“ – So lief Staffel 13 bisher

Wendler-Verlobte Laura Müller ist seit der vergangenen Woche bei „Let’s Dance“ raus – dabei hatte sie in der Show davor die Verlobung mit dem Sänger zunächst noch beflügelt.Laura Müller schien sogar zum Llambi-Liebling zu werden. Zuvor hatte Motsi Mabuse bei „Let’s Dance“ Liebesgerüchte angeheizt.