Gesangsshow

„Masked Singer“: Sängerin fliegt an Geburtstag aus Show

The Masked Singer: Das sind die Masken der Stars

Wer steckt unter den Masken? Die spektakulären Kostüme der Masked Singer ziehen die Zuschauer wieder in ihren Bann. Wir zeigen sie in voller Pracht.

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Der erste „Masked Singer“-Kandidat ist enttarnt: Viele vermuteten Desirée Nick hinter der Dalmatiner-Maske. Eine Stimmgröße ist raus.

Köln. Diese Show vereint das Beste aus Quiz-Show, Gesangs-Casting, Kostümparty und Familien-Spieleabend: Die zweite Staffel von „The Masked Singer“ ist am Dienstag auf ProSieben gestartet. Zehn Prominente treten gegeneinander an. Nicht zu erkennen in aufwenigen Kostümen verkleidet singen sie einen Song. Die Zuschauer versuchen, die Maskierten zu enttarnen. Ebenso: die zweiköpfige Jury nebst Gastjuror, wobei die Juroren eigentlich keine Juroren sind, sondern ein Promi-Rateteam.

Nicht hinter allen Kostümen verstecken sich ausgebildete Sänger. Schauspieler, B-Promis, Comedians, Sportler – aus allen denkbaren Bereichen können die Maskierten kommen. Für das Rate-Duo Rea Garvey und Ruth Moschner mit ihrem Gast-Ratepromi Carolin Kebekus also kein leichtes Unterfangen, zu erkennen, wer hinter der Maske steckt. Ohnehin gilt: Ob ausgebildete Gesangsstimme oder nicht – wer beim Zuschauer-Voting mit seinem Gesang nicht überzeugen kann, fliegt. Lesen Sie hier: „The Masked Singer“: Das ist in der zweiten Staffeln neu

„Masked Singer“: Stefanie Heinzmann sorgt für bittere Überraschung

Die Erfahrung musste am Montag auch eine Pop- und Soulsängerin machen, die eigentlich für ihre fantastische Stimme bekannt ist – und so für eine bittere Überraschung sorgte: Stefanie Heinzmann. Getarnt als Dalmatiner trat sie mit „Diamonds Are A Girl’s Best Friend“ von Marilyn Monroe auf.

Im Einspieler vor ihrem Incognito-Auftritt erklärte sie – unkenntlich natürlich – noch mit verzerrter Stimme: „Alles an mir ist Diva. Ich gebe den Ton vor. Ich mache das, was eine Diva am besten kann: Glänzen!“

Stefanie Heinzmann: Verwechslung mit Desirée Nick wird Sängerin zum Verhängnis

Doch glänzen konnte die verkleidete Heinzmann nur bedingt, zumindest fiel das Zuschauer-Voting wenig glanzvoll aus. Zu wenig Stimmen – also Show-Aus. Während Comedian Carolin Kebekus sich sicher war: „Das ist Judith Williams, die hat ja angeblich eine Gesangsausbildung“, vertrat Sänger Rea Garvey die Überzeugung, dass es sich da um Ex-Dschungelkönigin Desirée Nick handeln musste. Eine Überzeugung, die vielleicht mit daran Schuld war, dass Stefanie Heinzmann so früh gehen musste.

„Stefanie Heinzmann fliegt aus der Show, weil jeder dachte, es Desireé Nick gewesen“, äußert ein Nutzer auf Twitter. „Wenn du eigentlich nur Désirée Nick nach Hause schicken wolltest und dann eine Profi-Sängerin rausvotest“, postet ein weiterer. Die Twitter-Gemeinde ist sich sicher: Das wäre nicht passiert, wenn nicht alle gedacht hätten, dass die Ex-Dschungelkönigin hinter dem Dalmatiner-Kostüm stecke.

„Masked Singer“-Rauswurf ausgerechnet am Geburtstag

Es war wohl vor allen Dingen die Gestik, die für die Verwechslung sorgte. Mit leicht abgeknickter Hand und erhobenem Arm – gewollt divenhaft wie eine Monroe – schritt der Dalmatiner über die Bühne. Und die Stimme klang zwar ausgebildet, aber eher klassisch als soulig, wie man es von Stefanie Heinzmann sonst gewohnt ist.

„Es ist schade, dass es schon vorbei ist. Es hat Spaß gemacht“, kommentierte die 31-Jährige ihren Rauswurf, der ausgerechnet an ihrem Geburtstag passierte. Sie habe lange gebraucht, um in die Rolle hineinzukommen, aber es genossen. Insbesondere wegen Rea habe sie die Stimme verstellt, um bloß nicht erkannt zu werden.

Neben dem Dalmatiner gab es jedoch noch einige beeindruckende Kostüme: So traten beispielsweise Wuschel und der Roboter auf. Wuschel ist ein weißes, rundes Plüschteil, das gar nicht so schlecht singt. Mike Singer oder Prince Damien werden unter anderem dahinter vermutet. Der Robot hingegen überzeugte nicht nur mit einer Arie, sondern auch mit seinen gekonnten abgehackten Bewegungen.

Ausgefallene Kostüme: Wer ist die Gangster-Kakerlake mit Rührbesen?

Ebenfalls dabei: Kakerlake und Hase. Mit goldenen Uhren im Mantel versteckt und „Gangsta’s Paradise“ von Coolio im Performance-Gepäck machte die Kakerlake einen auf Gangsterrapper. Doch was steckte da zwischen all den Uhren im Mantel? Richtig, ein Schneebesen. Womöglich ein Hinweis auf die Person hinter der Maske? So vermutete Ruth Moschner, dass TV-Koch Nelson Müller dahinterstecken müsse.

Bei dem Hasen wurde wild gemutmaßt – und vor allen Dingen verteidigt. Als Rea Garvey erklärte, dass er die Performance für die schwächste des Abends hielt, setzten seine Rate-Kolleginnen sich für dieses „so süße Kostüm“ ein. Lesen Sie hier: „The Masked Singer“: Die Masken 2020

Außerdem noch im Wettbewerb sind: ein ständig einschlafendes Faultier, eine Fledermaus, die mit ihren ausgebreiteten Flügeln fast fliegen, aber leider nicht gut singen kann, eine goldene Göttin, ein ulkiges Chamäleon, hinter dem Schauspieler Dieter Hallervorden vermutet wird, und der Favorit des Abends: ein Drache. Ob sich hinter dieser Maske wohl Gregor Meyle versteckt?

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