Plasberg-Talk

„Hart aber fair“ – Warum die Themenauswahl Kritiker aufregt

 Frank Plasbergs Runde bei „Hart aber fair“ an diesem Montag stand schon vorab in der Kritik.

Foto: Klaus Görgen / WDR

Frank Plasbergs Runde bei „Hart aber fair“ an diesem Montag stand schon vorab in der Kritik. Foto: Klaus Görgen / WDR

Um „Flüchtlinge und Kriminalität“ ging bei „Hart aber fair“. Kritiker warfen den TV-Produzenten vor, immer dasselbe Thema aufzuwärmen.

Berlin.  Die abendliche Folge von Frank Plasbergs ARD-Talkrunde „Hart aber fair“ war noch längst nicht angelaufen, da hagelte es am Montagvormittag schon Kritik. Allein das angekündigte Thema sorgte bei Twitter für hitzige Diskussionen. Zudem erregte die Meldung Aufmerksamkeit, dass Alexander Gauland nie wieder zur Sendung eingeladen werden sollte .

Um „Flüchtlinge und Kriminalität“ sollte es sich bei Frank Plasberg drehen. Zuvor läuft im Ersten die 45-minütige Doku „Das Mädchen und der Flüchtling“ . Darin geht es um die beiden Messerattacken auf Mädchen in Kandel und Darmstadt im Dezember 2017. In beiden Fällen ist der mutmaßliche Täter ein jugendlicher Flüchtling aus Afghanisten.

Diese Gäste diskutieren bei „Hart aber fair“

Als Gäste für die Sendung waren angekündigt Grünen-Chefin Annalena Baerbock, CSU-Generalsekretär Markus Blume, BKA-Präsident Holger Münch, der Berliner Migrationsforscher Ruud Koopmans und „Weltspiegel“-Moderatorin Isabel Schayani.

So rechtfertigte die „Hart aber fair“-Redaktion ihre Themenwahl:

Vielen Twitter-Nutzern reichte das nicht. Unter dem hashtag #AlternativefürPlasberg verschickten sie zudem ihre Vorschläge für Themen, die in der Plasberg-Runde diskutiert werden könnten. Nicht alle Vorschläge waren wohl ernst gemeint:

Die Zahl derer, die Frank Plasberg verteidigten, hielt sich in engen Grenzen. Ein Beispiel:

(W.B.)

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