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Wirbel um Bushidos Krawall-Auftritt bei „Maischberger“

Ob "Anne Will", "Hart aber Fair", “Maybrit Illner“ oder “Maischberger“: Polit-Talkshows prägen unsere politischen Debatten. Fünf Dinge, die man über dieseTalkshows wissen muss.

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Rapper Bushido und politisch korrekt – das passt nicht recht zusammen. Sein Auftritt bei „Maischberger“ spaltet die Twitter-Nation.

Berlin.  Okay, als Rapper muss man qua Amt schlechte Manieren pflegen. Ein höflicher Gangsta-Rapper, das wäre ungefähr so wie Helene Fischer in einem Pornofilm. Passt einfach nicht. Insofern war Bushidos pampig-krawalliger Auftritt am Mittwochabend bei „Maischberger“ in der ARD ein kleiner Eklat mit Ansage.

Knapp 1,5 Millionen Zuschauer schalteten ein und kriegten mit, was Bushido über politische Korrektheit in der Sprache zu sagen hatte – und wie er schlecht gelaunt anderen Diskussionsteilnehmern wie dem TV-Journalisten Peter Hahne rüde in die Parade fuhr : „Wer hat hier Ahnung von Rap? Herr Hahne etwa?“ Damit das mal klar war.

Bushido bekam sein Fett weg

Bei Twitter fand die TV-Runde, die sich etwa um die Frage drehte, ob man heute noch ein „Zigeunerschnitzel“ bestellen oder einen „Negerkuss“ naschen darf, ein reges Echo. Neben den üblichen Stuss-Kommentatoren gab es dabei auch zitierfähige und mitunter sachliche, oder zumindest witzige Tweets. Und ja: Auch Bushido bekam sein Fett weg.

Nicht alle fanden Bushido komplett daneben:

Ein Thema war auch Bushidos Outfit. In Kapuzenpulli und dunkelroter Jogginghose fläzte sich der Musiker in den Studiosessel. Das war selbst der Gastgeberin Sandra Maischberger einen Tweet wert:

Ein Zuschauer zitierte angesichts des Schlabberlooks den Modeschöpfer Karl Lagerfeld, der seine Meinung über Jogginghosenträger einmal deutlich gemacht hatte: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.“

Sehen Sie hier die komplette „Maischberger“-Sendung in der ARD-Mediathek.