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Giuliana verlässt das Dschungelcamp, hat aber alle lieb

IBES: Das sagen die Dschungelstars beim Public Viewing

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Tag 6 im IBES-Dschungel: Matthias geht in die Lüfte, Giuliana macht den Abflug, Jenny zieht über Tina her. Also (fast) alles wie immer.

Berlin.  Nietzsche, es muss Nietzsche gewesen sein! Ganz sicher: Giuliana Farfalla, unser Dschungel-Küken, wird bei ihren Plänen, das Camp zu verlassen, der große deutsche Philosoph in den Sinn gekommen sein. Denn wie sagte dieser so treffend: „Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm – zu langweilen?“ Aber hallo!

Und ehe sich Tina York auf ihrer Hängematte zwei Mal herumdrehen kann, sucht Giuliana das Weite. Warum: dazu gleich mehr. Was hat sich sonst im Busch getan an Tag 6 von „Ich bin ein Star, holt mir hier raus“?

Das Murmeltier des Camps

Im Grunde ist Matthias an allem Schuld. Würde er nicht ständig in die Prüfung gewählt, Tina hätte Besseres zu tun, als den lieben langen Tag auf der faulen Haut zu liegen, aber so hört sie sich eben Vorwürfe, Anfeindungen und überhaupt ganz und gar bitterböse Unterstellungen ihrer Mitstreiter an.

Dschungelcamp: Das muss man über Giuliana Farfalla wissen
Dschungelcamp: Das muss man über Giuliana Farfalla wissen

An vorderster Beleidigungsfront: Jenny Frankhauser, die sich echauffiert, Tina döse nur, schlafe ständig. Wie bitte, es faulenzt jemand im Dschungelcamp, einfach so?! Weiß RTL davon? Mehr als alle andere liege sie nun aber auch nicht herum, wehrt sich die 63-Jährige, weswegen sie sich langsam aber sicher „ungerecht“ behandelt fühle. Jenny: „Sie denkt, dass sie nutzlos ist, aber das ist sie nicht.“ Sondern?

Die größte Nervensäge

Im Grunde ist Matthias an allem Schuld, Klappe, die zweite. Statt seinen Mit-Campern ein wenig wohlverdiente Ruhe zu gönnen (denn wo, wenn nicht im Dschungel finden sie diese in ihrem hektischen Alltag als very unimportant person?), gackert er pausenlos, wie heldenhaft er seine zahllosen Prüfungen doch über sich habe ergehen lassen.

Auch mit seiner Angeberei, wie er Ameisen und ähnlichen Angreifen ins Auge sieht, hält er leider nicht hinterm australischem Busch: „Ich strahle innerlich, weil ich mit einer Leck-mich-am-Arsch-Einstellung in die Prüfung gehe.“ Klasse, kann er sogleich an Tag 7 noch mal beweisen, mit Blauschopf Daniele als Begleiter. Wir freuen uns schon auf die Wiederholung seiner Siegesrede: „Wieder nicht abgebrochen, Deutschland!“

Dschungel-Camp: Das muss man über Matthias Mangiapane wissen
Dschungel-Camp: Das muss man über Matthias Mangiapane wissen

Das Objekt der Begierde

Wenn wir einen Wunsch frei hätten, dann den: Könnte „Star Schreck 1“, das Dschungelprüfungsraumschiff, bitte schnellmöglich funktionstüchtig werden? Wir hätten da so einige Damen und Herren, die wir liebend gern in ferne Galaxien befördern würden Mit einem Fall in 30 Meter Tiefe, wie bei Matthias’ tapferer Prüfung, wäre es in Einzelfällen jedenfalls nicht getan (Matthias: „Bin ich gesichert?“ Daniel Hartwig: „Ne, wir lassen dich einfach fallen“).

Die Gewinnerin des Tages

Wer mit den Worten „Ich hab ja noch nicht so viel hergegeben“ gen Heimat fliegt, hat eigentlich nicht viel falsch gemacht, gelle? Eben. Giuliana Farfalla, erste Abgedüste, durfte sich im IBES-Rahmen außerdem nackig machen und ein wenig in einer TV-Show brutzeln, „das habe ich alles mitgenommenen, das war gut“.

Das mag jeder anders sehen, aber Wurscht, für das Verbreiten von Unwahrheiten/Gerüchten/etc. fehlte aus Gründen leider die Gelegenheit: Matthias: „Giuliana sieht man nur schlafen. Tatjana Gsell: „Die macht gar nichts“. Hä, klar, mit einem Fächer hat sie sicher drei Mal gewedelt!

Dschungelcamp: Richtig auspacken – so offen sollte man wirklich sein
Dschungelcamp: Richtig auspacken – so offen sollte man wirklich sein

Wie dem auch sei: Unterm australischen Sternenhimmel hat Giuliana fürs Leben gelernt. Fazit 1: „Es ist nicht meine größte Stärke, zu sprechen, deswegen bin ich Model geworden.“ Fazit 2: Wem schlimme Dinge widerfahren sind, der sollte nicht zu viel Zeit mit Langeweile (sprich: mit Nachdenken) vergeuden. Fazit 3: Am Ende fühlt sie sich ihren vermeintlichen Konkurrenten nah, hat „alle lieb“. Was will man mehr vom Dschungelcamp?

Der Philosoph des Tages

Ansgar Brinkmann, sonst kein Mann großer Worte, findet an Tag sechs die treffenden: „Aufgeben ist ein bisschen wie sterben, und wer will schon sterben?“ Ach, Ansgar, aus dir wird in diesem Dschungelleben noch ein Nitzsche.