Casting-Show

Die Jüngsten bringen die „The Voice“-Coaches zum Ausrasten

| Lesedauer: 4 Minuten
Janna Eiserbeck
Fünf Fakten zu "The Voice of Germany"

Fünf Fakten zu "The Voice of Germany"

Fakten zu "The Voice of Germany"

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Die siebte Staffel von „The Voice of Germany“ ist gestartet. Mehrfach buzzerten alle Coaches für ein Talent. Zoff blieb da nicht aus.

Berlin.  Die Coaches von „The Voice of Germany“ sind wieder auf der Suche nach der Stimme Deutschlands. Am Donnerstag startete die Casting-Show mit den „Blind Auditions“. Um sich die besten Talente zu sichern, mussten Yvonne Catterfeld, Smudo und Michi Beck, Samu Haber und Mark Forster ordentlich Überzeugungskraft an den Tag legen. Denn selten wurden so häufig gleichzeitig die Buzzer gedrückt – vor allem die jungen Talente begeisterten.

• Hart umkämpft

BB Thomaz (33) aus Düsseldorf hatte den Song „Bang Bang“ gerade erst angestimmt, da sauste die erste Hand schon auf den Buzzer. Yvonne Catterfeld wollte sich diese Kandidatin nicht entgehen lassen. Doch sie war nicht allein. Letztendlich buzzerten alle Coaches und die gebürtige New Yorkerin hatte damit die Qual der Wahl.

Nun zählten Argumente – mal mehr, mal weniger ernst gemeinte. Catterfeld versuchte es mit dem Sternzeichenargument: Denn was würde besser passen als Zwilling und Schütze, argumentierte sie. Zu Mark Forsters Leidwesen hatte sie mit diesem „billigen Trick“ sogar Erfolg. Die erste Kandidatin der Staffel ging somit ans Team Catterfeld.

• Schillerndste Erscheinung

Die 22-jährige Jade Pearl Baker aus Berlin war die erste Travestiekünstlerin, die ihr Glück bei „The Voice“ versuchte. Mit ihrer markanten Stimme konnte sie alle Coaches begeistern. Letztendlich drehten sich alle für sie um – und waren erst einmal überrascht. Jade Pearl überzeugte nicht nur mit ihrer Stimme, sondern auch mit ihrem speziellen Look und ihrer Schlagfertigkeit.

Das sind alle Gewinner von "The Voice of Germany"
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Mit ihrer Entscheidung spannte sie die Coaches ziemlich auf die Folter. Während die Fantas und Samu Haber noch hoffen konnten, erteilte sie den gehässig lachenden Mark Forster eine fiese Absage: „Gehässigkeit muss bestraft werden: Mark Forster, du bist es nicht“, sagte Jade. Letztendlich bekamen Smudo und Michi Beck den Zuschlag.

• Heftigstes Wortgefecht

Von dem 16-jährigen Melvin Vardouniotis waren vor allem Yvonne Catterfeld und Samu Haber begeistert. Beide drehten sich für den Hamburger um. Der war zunächst völlig fertig und von der Entscheidung für einen Coach überfordert. Um ihn für ihr Team zu gewinnen, lieferten sich die beiden Coaches ein heftiges Wortgefecht.

Yvonne hielt ein brennendes Plädoyer, um ihn von sich zu überzeugen. Samu hatte dafür nur einen bissigen Kommentar übrige: „Du sprichst, als hättest du einen Bandwurm ausgekackt“, meckerte er. Die beiden redeten sich regelrecht in Rage. „Das ist ja wie ein Scheidungskrieg“, musste Mark Forster feststellen. Ein Scheidungskrieg, in dem das Sorgerecht an Mama Yvonne ging …

• Emotionalster Auftritt

Sie brachte Yvonne Catterfeld mit ihrem Auftritt zum Weinen: Lara Samira Will (16). Die Berlinerin begleitete sich selbst mit der Ukulele auf der Bühne und sang „Let it be“ von den Beatles. Zum wiederholten Male drehten sich alle Coaches für ein Talent um – und nicht nur einmal waren es die Minderjährigen, die überzeugen konnten.

Von der 16-Jährigen waren alle so begeistert, dass sie nach ihrem Auftritt sogar noch einmal singen durfte. „Es war das erste Mal, dass ich hier zu Tränen gerührt war“, sagte Yvonne. „Du kannst ganz ganz weit kommen“, verkündete sie. Doch trotze Tränen ging sie leer aus. Den Zuschlag bekam ein anderer – und das ohne Zögern.

„Was kann ich sagen, damit du zu mir kommst?, fragte Samu – und bekam prompt eine Antwort: „Gar nichts, ich wollte sowieso in dein Team.“ So schnell war wohl selten eine Entscheidung gefallen.

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