Washington. Weil Trump darauf pocht, dass Mexiko die Mauer zahlt, fällt ein Gipfeltreffen aus. Sein Sprecher ruft fast einen Handelskrieg aus.

  • Mexikos Präsident sagt nach Provokation von Trump Treffen ab
  • US-Präsident will Muslimen die Einreise verwehren
  • Trump spricht sich auch für Wiedereinführung von Folter aus

Donald Trump ist noch keine volle Woche im Amt, da ist der erste Skandal auf diplomatischem Parkett perfekt: Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto hat gestern einen für nächste Woche geplanten Staatsbesuch in Washington aus Verärgerung über Trumps umstrittene Mauerbau-Pläne abgesagt.

Mexiko, so beteuerte Trump in seinem am Mittwochabend ausgestrahlten ersten TV-Interview im Weißen Haus, werde dafür definitiv am Ende die Rechnung begleichen. Geschätzter Kostenrahmen: 20 Milliarden Dollar aufwärts. Die Regierung Nieto lehnt das seit Monaten komplett ab. Nieto verurteilte den Mauerbau am Donnerstag als sinnlos und störend.

Nieto betont: Mexiko wird nicht für Mauer zahlen

Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto.
Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto. © dpa | Marco Ugarte

Trump hielt via Twitter dagegen. „Wenn Mexiko nicht gewillt ist, für die dringend notwendige Mauer zu zahlen, wäre es besser, das kommende Treffen abzusagen.“ Prompt reagierte Nieto - und sagte ab.

Trump hielt am Donnerstagmittag via Twitter dagegen. „Wenn Mexiko nicht gewillt ist, für die dringend notwendige Mauer zu zahlen, wäre es besser, das kommende Treffen abzusagen.“ Prompt reagierte Nieto, der im eigenen Land ohnehin der Nachgiebigkeit gegenüber Trump geziehen wird, und sagte ab.

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Top-Diplomaten kündigen im Außenministerium

Die Auseinandersetzung eskalierte am Abend. Trumps Sprecher Sean Spicer kündigte an, dass eine pauschale Steuer von 20 Prozent auf alle Importe aus Mexiko in die USA erhoben werden soll. Damit soll der Mauerbau finanziert werden. 2015 gingen produzierte Güter im Wert von 300 Milliarden Dollar von Mexiko in die Vereinigten Staaten. Laut Spicer wird die Steuer jährliche Einnahmen von cirka zehn Milliarden Dollar generieren. Erste Reaktion aus Mexiko-City: „Trump will einen Wirtschaftskrieg.“ Wenig später ruderte Spicer zurück: „Das ist kein politischer Vorschlag, sondern eine Option, um die Mauer zu zahlen.“

Demokratische Abgeordnete in Washington hatten den Umgang mit dem Nachbarland zwischenzeitlich „Affront“ genannt. Trump zerschlage mit seinen Provokationen „Porzellan“. Den Präsidenten eines Nachbarlandes so zu „demütigen“, sei töricht. Wie und wann der Streit geschlichtet wird, ist offen. Nieto bot in seiner Absage seine Bereitschaft an, mit den USA zu kooperieren, „um Verträge zum Wohle beider Nationen zu schließen“. Von Trump gab es zunächst keine Reaktion.

Der neue Präsident hat auch an anderen Fronten Ärger. Vier Top-Diplomaten im Außenministerium haben gestern ihren Hut genommen. Aus Protest gegen Trump, wie die „Washington Post“ berichtet. Für den neuen Chef, Rex Tillerson, wird der Einstieg damit noch schwerer. Die vier Beamten waren im Management des State Departements tätig.

Trump will Einreise von Muslimen verhindern

Unterdessen will Trump bei der Bekämpfung des islamistischen Terrorismus und der Stärkung der nationalen Sicherheit zusätzliche Härte demonstrieren. Ein Aufnahmestopp von Flüchtlingen, ein Einreiseverbot für Staatsangehörige aus bestimmten muslimischen Ländern und die mögliche Wiederaufnahme von umstrittenen Verhörmethoden bei Terror-Verdächtigen sind zentrale Bestandteile einer präsidialen Sonderverfügung, die Trump analog zu seinen Beschlüssen gegen illegale Einwanderung/Mauerbau Mexiko noch in dieser Woche unterzeichnen will, berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf das Weiße Haus. Ein Überblick:

Verhörmethoden: Donald Trump ist „absolut“ davon überzeugt, dass Folter im Anti-Terror-Kampf „funktioniert“ und effektiv ist. Das hätten im Geheimdienst-Experten versichert, sagte Trump dem Sender ABC. Er kündigte an, dass er das sogenannte „Waterboarding“ absegnen würde, falls CIA-Chef Mike Pompeo und Verteidigungsminister James Mattis dies für erforderlich hielten. Dabei wird einem Gefangenen, den man zum Reden bringen will, der Nahtod durch Ertrinken vorgetäuscht.

Obama hatte die unter der Regierung Bush eingeführten „erweiterten Verhörmethoden“, zu denen auch Schlafentzug, Einsperren in einer Kiste und die rektale Einführung von Nahrung gehören, 2009 verboten. Mattis hatte sich zuletzt klar ablehnend zum Thema Folter geäußert. Pompeo blieb unscharf. Dagegen sagt der einflussreiche republikanischen Senator John McCain, der im Vietnam-Krieg selbst Opfer von Folter wurde: „Wir bringen keine Folter in die Vereinigten Staaten von Amerika zurück.“

Trump will sich keine Beschränkungen auferlegen. Er begründete diese mit der Grausamkeit der Terror-Organisation „Islamischer Staat“ (IS), die mit Methoden aus dem Mittelalter agiere. „Wir müssen Feuer mit Feuer bekämpfen.“

Trump kritisiert Merkel erneut scharf

Flüchtlinge: Menschen aus dem Bürgerkriegsland Syrien will Trump für unbestimmte Zeit von den Vereinigten Staaten fernhalten. Die Gefahr, dass sich Terroristen einschleichen könnten, sei zu groß. Das herrschende Überprüfungssystem sei lückenhaft, sagt Trump. Experten der Vorgänger-Regierung halten das Verfahren, das nicht nur bei Syrern im Schnitt zwei Jahre dauert, dagegen für „streng und verlässlich“. Seit 2011 haben die USA nur 18.000 Syrer aufgenommen.

Trump will für andere Flüchtlinge die Aufnahme generell für drei Monate aussetzen. In der Zeit sollen sämtliche Verfahren optimiert werden. Danach soll die noch unter Obama auf 110.000 Menschen festgelegte Aufnahmequote für dieses Jahr auf rund 50.000 reduziert werden.

Im Interview mit ABC kritisierte Trump erneut die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Es sei ein „schwerer Fehler“ gewesen, Millionen Menschen in die EU zu lassen.

Trump will in Syrien „Sicherheitszonen“ für Flüchtlinge einrichten

In Syrien und benachbarten Staaten will Trump „unbedingt“ Sicherheitszonen für Flüchtlinge einrichten. Verteidigungsministerium und Heimatschutzministerium haben 90 Tage Zeit, entsprechende Pläne vorzulegen. Die Idee wurde bisher verworfen, weil damit laut Pentagon die Gefahr der militärischen Verwicklung von US-Soldaten verbunden sei.

Die Regierungen der Türkei und Russlands wurden vor Trumps Ankündigung nicht konsultiert. Die Reaktionen fielen distanziert aus. Man warte ab, was Trump tatsächlich mache. Anrainerstaaten Syriens wie Jordanien und die Türkei beherbergen bereits heute Millionen Bürgerkriegsflüchtlinge.

Trump will bestimmten muslimischen Ausländern Visum verweigern

Visa/Einreise: Unter Donald Trump messen die USA bei der Einreise von Staatsangehörigen aus vorwiegend muslimischen Länder künftig mit zweierlei Maß. Wer aus Syrien, Iran, Irak, Libyen, Somalia, Sudan und dem Jemen stammt, soll zunächst für 120 Tage kein Visum mehr bekommen. Ausgenommen sind nur Diplomaten, UN-Mitarbeiter und Verfolgte religiöser Minderheiten (Christen).

Bürger aus Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, Pakistan und vielen anderen Staaten mit starker muslimischer Prägung sind dagegen nicht von der Maßnahme betroffen. Eine Erklärung für die Unterscheidung ist dem Entwurf eines präsidialen Erlasses nicht zu entnehmen, berichten US-Medien.

Trump will mehr Daten von Ausländern bei Einreise

Generell will Trump durchsetzen, dass Reisende vor Betreten der USA mehr Daten über sich preisgeben. Trump will sicherstellen, dass „diejenigen, die in unserem Land zugelassen werden, keine feindlichen Einstellungen gegenüber unserem Land und seinen Prinzipien haben“. Kritiker erkennen darin Anzeichen einer „Gesinnungsprüfung“.

Heimatschutz, Außenministerium und Geheimdienste werden beauftragt, die erweiterten Prüflisten durchzusetzen. Länder, die Daten zurückhalten, bekommen eine Bedenkzeit von 60 Tagen. Liefern sie nicht, bleibt Bürgern dieser Staaten die Einreise in die USA verwehrt.

Inwieweit EU-Länder von zusätzlichen Auflagen betroffen sein könnten – siehe die Terror-Attentäter von Brüssel, Paris und Berlin – ist unklar. Aus Regierungskreisen hieß es, das Prinzip „extremer Sicherheitsüberprüfungen“ (extreme vetting) müsse lückenlos angewendet werden.

Muslimische Lobby-Verbände und einzelne Politiker kritisierten das Vorhaben als „diskriminierend“ und „wirkungslos“.

Donald Trump – sein Leben in Bildern

Nachfahre deutscher Einwanderer, schwieriges Kind, Immobilienunternehmer und bis 2020 US-Präsident: Das ist Donald J. Trump. Bilder aus dem Leben des 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.
Nachfahre deutscher Einwanderer, schwieriges Kind, Immobilienunternehmer und bis 2020 US-Präsident: Das ist Donald J. Trump. Bilder aus dem Leben des 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. © REUTERS | LEAH MILLIS
Am 20. Januar 2017 legte er im Alter 70 Jahren den Amtseid vor dem Kapitol in Washington ab. Ehefrau Melania hielt die Bibel, daneben steht der gemeinsame Sohn Barron.
Am 20. Januar 2017 legte er im Alter 70 Jahren den Amtseid vor dem Kapitol in Washington ab. Ehefrau Melania hielt die Bibel, daneben steht der gemeinsame Sohn Barron. © dpa | Matt Rourke
Im ersten Jahr seiner Amtszeit hat es viel Wirbel um Präsident Trump gegeben: Ein Sonderermittler untersucht die Verbindungen des Trump-Teams zu russischen Offiziellen während des Wahlkampfs, verschiedene hochrangige Mitarbeiter traten zurück oder wurden gefeuert. Kurz vor seiner ersten Rede zur Lage der Nation im Januar 2018 veröffentlichten Medien ein Interview mit einer Porno-Darstellerin, die vor Jahren von einer Affäre mit Donald Trump berichtet hatte. Sie soll Berichten zufolge kurz vor der Wahl  130.000 Dollar Schweigegeld bekommen haben.
Im ersten Jahr seiner Amtszeit hat es viel Wirbel um Präsident Trump gegeben: Ein Sonderermittler untersucht die Verbindungen des Trump-Teams zu russischen Offiziellen während des Wahlkampfs, verschiedene hochrangige Mitarbeiter traten zurück oder wurden gefeuert. Kurz vor seiner ersten Rede zur Lage der Nation im Januar 2018 veröffentlichten Medien ein Interview mit einer Porno-Darstellerin, die vor Jahren von einer Affäre mit Donald Trump berichtet hatte. Sie soll Berichten zufolge kurz vor der Wahl 130.000 Dollar Schweigegeld bekommen haben. © REUTERS | JONATHAN ERNST
Als Politiker, als Unternehmer, als Mensch – Donald Trump ist speziell. Er stieg mit einem Versprechen in den US-Wahlkampf 2016 ein: Er wollte es anders machen als alle anderen. Er wollte der Anti-Politiker sein. Am 9. November 2016 wurde er es - als der Republikaner die US-Präsidentschaftswahl gegen die demokratische Kontrahentin Hillary Clinton gewann.
Als Politiker, als Unternehmer, als Mensch – Donald Trump ist speziell. Er stieg mit einem Versprechen in den US-Wahlkampf 2016 ein: Er wollte es anders machen als alle anderen. Er wollte der Anti-Politiker sein. Am 9. November 2016 wurde er es - als der Republikaner die US-Präsidentschaftswahl gegen die demokratische Kontrahentin Hillary Clinton gewann. © REUTERS | MIKE SEGAR
Viele seiner politischen Vorhaben hat Präsident Trump noch nicht umsetzen können. Das Zurückdrehen der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama ist mehrfach gescheitert, der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ist noch in weiter Ferne, beim Einreise-Bann für Menschen aus verschiedenen, mehrheitlich muslimischen Ländern stößt immer wieder auf juristische Probleme. Der bislang größte Erfolg: Trumps Steuerreform - es ist die größte seit Jahrzehnten.
Viele seiner politischen Vorhaben hat Präsident Trump noch nicht umsetzen können. Das Zurückdrehen der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama ist mehrfach gescheitert, der Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ist noch in weiter Ferne, beim Einreise-Bann für Menschen aus verschiedenen, mehrheitlich muslimischen Ländern stößt immer wieder auf juristische Probleme. Der bislang größte Erfolg: Trumps Steuerreform - es ist die größte seit Jahrzehnten. © dpa | Evan Vucci
Geboren wurde Trump am 14. Juni 1946 in New York als viertes von fünf Kindern der Eheleute Frederick und Mary Trump. Donald war schon als Junge selbstbewusst und nicht leicht zu zähmen. So schickten ihn die Eltern mit 13 auf ein Internat, die New York Military Academy in Cornwall-on-Hudson.
Geboren wurde Trump am 14. Juni 1946 in New York als viertes von fünf Kindern der Eheleute Frederick und Mary Trump. Donald war schon als Junge selbstbewusst und nicht leicht zu zähmen. So schickten ihn die Eltern mit 13 auf ein Internat, die New York Military Academy in Cornwall-on-Hudson. © REUTERS | CHRIS KEANE
Dort glänzte er, studierte dann an der Fordham University und an der renommierten Wharton School der University of Pennsylvania und machte seinen Wirtschaftsabschluss.
Dort glänzte er, studierte dann an der Fordham University und an der renommierten Wharton School der University of Pennsylvania und machte seinen Wirtschaftsabschluss. © imago/UIG | imago stock&people
Vater Fred Trump, Sohn des 1885 aus dem pfälzischen Kallstadt in die USA eingewanderten Friedrich Trump, verdiente selber in der Baubranche Millionen. Donald stieg nach dem Studium in das Geschäft ein, das Großvater Friedrich und seine Frau Elizabeth gegründet hatten.
Vater Fred Trump, Sohn des 1885 aus dem pfälzischen Kallstadt in die USA eingewanderten Friedrich Trump, verdiente selber in der Baubranche Millionen. Donald stieg nach dem Studium in das Geschäft ein, das Großvater Friedrich und seine Frau Elizabeth gegründet hatten. © GettyImages | Thomas Lohnes
1974 wurde Donald Trump Präsident des Unternehmens, das er in Trump Organization umbenannte. Es folgten Investitionen in diverse Hotels, Casinos und Luxus-Apartment-Gebäude.
1974 wurde Donald Trump Präsident des Unternehmens, das er in Trump Organization umbenannte. Es folgten Investitionen in diverse Hotels, Casinos und Luxus-Apartment-Gebäude. © imago stock&people | imago stock&people
1983 ließ Trump den Trump Tower in Manhattan erbauen. Das Gebäude ist heute sowohl Hauptsitz von Trumps Unternehmen und war bis zum Umzug ins Weiße Haus auch Wohnsitz des Milliardärs. In dem 202 Meter hohen Wolkenkratzer lebten Trump, seine dritte Frau Melania und der gemeinsame Sohn Barron die obersten drei Etagen.
1983 ließ Trump den Trump Tower in Manhattan erbauen. Das Gebäude ist heute sowohl Hauptsitz von Trumps Unternehmen und war bis zum Umzug ins Weiße Haus auch Wohnsitz des Milliardärs. In dem 202 Meter hohen Wolkenkratzer lebten Trump, seine dritte Frau Melania und der gemeinsame Sohn Barron die obersten drei Etagen. © imago/Pacific Press Agency | imago stock&people
„The Donald“ – der Spitzname für das Alphatier mit der berühmten Föhnfrisur – hat es als Immobilienmogul und auch als TV-Reality-Star in „The Apprentice“ zum Multimilliardär gebracht. Aus der TV-Show „The Apprentice“ erwuchs später „The Celebrity Apprentice“.
„The Donald“ – der Spitzname für das Alphatier mit der berühmten Föhnfrisur – hat es als Immobilienmogul und auch als TV-Reality-Star in „The Apprentice“ zum Multimilliardär gebracht. Aus der TV-Show „The Apprentice“ erwuchs später „The Celebrity Apprentice“. © imago/ZUMA Press | imago stock&people
Zusätzlich reich machten Trump Rechte an Miss-Wahlen (Trump zeigt sich hier 2013 mit diversen Missen im Trump Tower in New York City).
Zusätzlich reich machten Trump Rechte an Miss-Wahlen (Trump zeigt sich hier 2013 mit diversen Missen im Trump Tower in New York City). © imago stock&people | imago stock&people
Trump war zwei Jahrzehnte lang Miteigner der Miss Universe Organization.
Trump war zwei Jahrzehnte lang Miteigner der Miss Universe Organization. © REUTERS | © Steve Marcus / Reuters
Auch mit Spielbanken und anderen Freizeitgeschäften, vor allem in Atlantic City, versuchte Trump, Geld zu verdienen. 2009 zog er sich vollständig aus dem Casinogeschäft zurück, Lizenzen an seinem Namen verkaufte er in diesem Bereich aber weiterhin.
Auch mit Spielbanken und anderen Freizeitgeschäften, vor allem in Atlantic City, versuchte Trump, Geld zu verdienen. 2009 zog er sich vollständig aus dem Casinogeschäft zurück, Lizenzen an seinem Namen verkaufte er in diesem Bereich aber weiterhin. © REUTERS | © Adrees Latif / Reuters
Nicht immer lief alles glatt: In vier Fällen musste der Unternehmer Donald Trump Insolvenz anmeldenn - konnte jedoch jedes Mal umstrukturieren.
Nicht immer lief alles glatt: In vier Fällen musste der Unternehmer Donald Trump Insolvenz anmeldenn - konnte jedoch jedes Mal umstrukturieren. © imago/UPI Photo | imago stock&people
Zudem verdiente Trump Geld mit mehreren Biografien und Ratgebern sowie mit eigenen Möbel-, Gesellschaftsspiel-, Parfüm- und Modemarken.
Zudem verdiente Trump Geld mit mehreren Biografien und Ratgebern sowie mit eigenen Möbel-, Gesellschaftsspiel-, Parfüm- und Modemarken. © imago/ZUMA Press | imago stock&people
Das Magazin „Forbes“ schätzt Trumps Vermögen auf etwa vier Milliarden Dollar, er gab noch im Wahlkampf an, er besitze mehr als zehn Milliarden Dollar. Laut Teilen einer Steuererklärung Trumps, die die „New York Times“ veröffentlichte, gab Trump 1995 einen Verlust von knapp einer Milliarde Dollar an, was ihn für bis zu 18 Jahre von Steuern befreit hätte. Entgegen der Gepflogenheit amerikanischer Präsidentschaftskandidaten, ihre Steuererklärungen zugänglich zu machen, veröffentlichte Donald Trump freiwillig keine Dokumente.
Das Magazin „Forbes“ schätzt Trumps Vermögen auf etwa vier Milliarden Dollar, er gab noch im Wahlkampf an, er besitze mehr als zehn Milliarden Dollar. Laut Teilen einer Steuererklärung Trumps, die die „New York Times“ veröffentlichte, gab Trump 1995 einen Verlust von knapp einer Milliarde Dollar an, was ihn für bis zu 18 Jahre von Steuern befreit hätte. Entgegen der Gepflogenheit amerikanischer Präsidentschaftskandidaten, ihre Steuererklärungen zugänglich zu machen, veröffentlichte Donald Trump freiwillig keine Dokumente. © REUTERS | MIKE STONE
Trumps drei Ehen mit glamourösen Frauen und die bisher zwei Scheidungen sorgten für Schlagzeilen. 1977 heiratete er das tschechische Model Ivana Zelnickova – zumindest im New Yorker Wachsfigurenkabinett standen sie Seite an Seite, doch die Ehe wurde nach 13 Jahren geschieden.
Trumps drei Ehen mit glamourösen Frauen und die bisher zwei Scheidungen sorgten für Schlagzeilen. 1977 heiratete er das tschechische Model Ivana Zelnickova – zumindest im New Yorker Wachsfigurenkabinett standen sie Seite an Seite, doch die Ehe wurde nach 13 Jahren geschieden. © imago | Imago/ZUMA Press
Mit Ivana hat Trump drei Kinder. Ivanka (geboren 1981) modelte als Jugendliche einige Zeit, arbeitete nach ihrem Wirtschaftsstudium in einem Immobilien-Unternehmen und trat schließlich in den Konzern des Vaters ein. Außerdem vermarktete sie Mode und Schmuck unter ihrem Namen. Sie gilt als eine der engsten Vertrauten ihres Vaters und folgte ihm nach Washington, wo sie im Weißen Haus - wie ihr Mann Jared Kushner - einen Posten als Beraterin bekleidet. Ihre Brüder Donald junior und Eric leiten nach Angaben Donald Trumps während seiner Präsidentschaft den Trump-Konzern.
Mit Ivana hat Trump drei Kinder. Ivanka (geboren 1981) modelte als Jugendliche einige Zeit, arbeitete nach ihrem Wirtschaftsstudium in einem Immobilien-Unternehmen und trat schließlich in den Konzern des Vaters ein. Außerdem vermarktete sie Mode und Schmuck unter ihrem Namen. Sie gilt als eine der engsten Vertrauten ihres Vaters und folgte ihm nach Washington, wo sie im Weißen Haus - wie ihr Mann Jared Kushner - einen Posten als Beraterin bekleidet. Ihre Brüder Donald junior und Eric leiten nach Angaben Donald Trumps während seiner Präsidentschaft den Trump-Konzern. © imago/ZUMA Press | imago stock&people
Nach einer von spektakulären Kontroversen begleiteten Trennung und Scheidung von Ivana heiratete Trump 1993 erneut - die Schauspielerin Marla Maples. Mit ihr hatte er vorher eine lange Affäre.
Nach einer von spektakulären Kontroversen begleiteten Trennung und Scheidung von Ivana heiratete Trump 1993 erneut - die Schauspielerin Marla Maples. Mit ihr hatte er vorher eine lange Affäre. © GettyImages | Hulton Archive
Mit Marla Maples hat Trump die Tochter Tiffany.
Mit Marla Maples hat Trump die Tochter Tiffany. © imago | UPI Photo
1997 ging auch Trumps zweite Ehe in die Brüche.
1997 ging auch Trumps zweite Ehe in die Brüche. © imago/Levine-Roberts | imago stock&people
Ehefrau Nummer 3 wurde 2005 das slowenische Model Melania Knauss.
Ehefrau Nummer 3 wurde 2005 das slowenische Model Melania Knauss. © imago stock&people | imago stock&people
Mit dem gemeinsamen Sohn Barron begleitete Melania Donald Trump zur Enthüllung seines Sterns auf Hollywood Walk of Fame in Los Angeles.
Mit dem gemeinsamen Sohn Barron begleitete Melania Donald Trump zur Enthüllung seines Sterns auf Hollywood Walk of Fame in Los Angeles. © imago/UPI Photo | imago stock&people
Als Donald Trump Melania vor den Traualtar führte, gehörte auch Hillary Clinton zu den Gästen. Einst von Trump hochgelobt, auch noch als Außenministerin, hat er seit dem Wahlkampf nur Schlechtes über die Demokratin zu sagen, die erbittert um den Wahlsieg kämpfte. Auch sein Sieg am 8. November 2016 hat ihn nicht versöhnlicher gestimmt.
Als Donald Trump Melania vor den Traualtar führte, gehörte auch Hillary Clinton zu den Gästen. Einst von Trump hochgelobt, auch noch als Außenministerin, hat er seit dem Wahlkampf nur Schlechtes über die Demokratin zu sagen, die erbittert um den Wahlsieg kämpfte. Auch sein Sieg am 8. November 2016 hat ihn nicht versöhnlicher gestimmt. © REUTERS | JIM YOUNG
Donald Trump spielt gerne Golf. Weltweit betreibt die Trump Organization 18 Golfplätze, unter anderem in Puerto Rico, Dubai, Irland und – wie auf dem Foto – in Schottland. In seinen exklusiven Golf-Resorts in Florida, New Jersey und Virginia verbringt Trump auch seit seinem Amtsantritt viel Zeit. Seinen Vorgänger Barack Obama hatte Trump jahrelang immer wieder des zu häufigen Golfspielens bezichtigt und behauptet, er werde im Amt keine Zeit dafür haben.
Donald Trump spielt gerne Golf. Weltweit betreibt die Trump Organization 18 Golfplätze, unter anderem in Puerto Rico, Dubai, Irland und – wie auf dem Foto – in Schottland. In seinen exklusiven Golf-Resorts in Florida, New Jersey und Virginia verbringt Trump auch seit seinem Amtsantritt viel Zeit. Seinen Vorgänger Barack Obama hatte Trump jahrelang immer wieder des zu häufigen Golfspielens bezichtigt und behauptet, er werde im Amt keine Zeit dafür haben. © Getty Images | Ian MacNicol
2010 erhielt Trump die Ehrendoktorwürde der Robert Gordon University in Schottland. Diese wurde ihm aber nach seiner Forderung eines Einreisestopps für Muslime im Dezember 2015 wieder aberkannt.
2010 erhielt Trump die Ehrendoktorwürde der Robert Gordon University in Schottland. Diese wurde ihm aber nach seiner Forderung eines Einreisestopps für Muslime im Dezember 2015 wieder aberkannt. © Getty Images | Jeff J Mitchell
Donald Trump polarisiert seit Jahrzehnten. Auch als Präsident ist seine Persönlichkeit und sein Verhalten nicht einender geworden. 2024 will er erneut US-Präsident werden.
Donald Trump polarisiert seit Jahrzehnten. Auch als Präsident ist seine Persönlichkeit und sein Verhalten nicht einender geworden. 2024 will er erneut US-Präsident werden. © imago stock&people | UPI Photo
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