Ärztepräsidentin unterstützt die neue Corona-Verordnung

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Die Präsidentin der Ärztekammer in Niedersachsen, Martina Wenker, hält die Maskenpflicht in Schulen für unproblematisch. (Symbolbild)

Die Präsidentin der Ärztekammer in Niedersachsen, Martina Wenker, hält die Maskenpflicht in Schulen für unproblematisch. (Symbolbild)

Foto: Guido Kirchner / dpa

Mit der Corona-Verordnung wird das öffentliche Leben wieder eingeschränkt. Der richtige Schritt, so die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen.

Hannover. Die Präsidentin der Ärztekammer in Niedersachsen, Martina Wenker, unterstützt die ab dem heutigen Montag, 2. November, geltende Corona-Verordnung. „Alles was wir jetzt tun können, müssen wir auch machen. Denn nicht nur die Zahl der Leichtkranken ist angestiegen, sondern auch die der Schwerkranken“, sagte Wenker. Besonders wichtig sei es, die Gesundheitsämter zu entlasten, damit die sich besser um die Rückverfolgung der Kontaktpersonen von bereits Infizierten kümmern können. Dafür müssen die Ämter allerdings auch personell besser unterstützt werden.

Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen bleiben im Lockdown zu

Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen bleiben durch die neue Verordnung praktisch alle Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen geschlossen. Für Gastronomiebetriebe ist nur der Außer-Haus-Verkauf erlaubt. Alle Kontakte außerhalb der Familie sollen auf ein Minimum beschränkt werden. In besonders betroffenen Gebieten gilt dann auch unter freiem Himmel eine Maskenpflicht, wenn sich dort viele Menschen aufhalten. Auch an weiterführenden Schulen gilt in Corona-Hotspots eine Maskenpflicht.

Ärztepräsidentin sieht Maskenpflicht in Schulen für unproblematisch

Letzteres sieht Martina Wenker als unproblematisch an. „In den Krankenhäusern tragen Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegefachkräfte im OP auch einen Mund-Nasen-Schutz und erbringen jeden Tag Höchstleistungen“, sagte Wenker. Für die Arztpraxen seien besonders die Corona-Test eine enorme Herausforderung, denn gerade im Winter gäbe es zusätzlich viele Patienten mit Erkältungen und Grippeerkrankungen.

Kontakte zu verringern sei essenziell

Was die Verordnung, die zunächst bis Ende November gilt, in den kommenden Wochen bringen kann, müsse man abwarten. „Wir haben im Moment kein Patentrezept. Deshalb ist alles, was hilft die Kontakte zu verringern, essenziell“, sagte Wenker.