Pinneberg
Agenda 2016

Glasfaser wichtig

Sven Werner ist Leitender Verwaktungsbeamter im Amt Hörnerkirchen

Sven Werner ist Leitender Verwaktungsbeamter im Amt Hörnerkirchen

Foto: Burkhard Fuchs

Die Verwaltungsgemeinschaft muss das Amt Hörnerkirchen klären, denn 2018 läuft der Vertrag aus. Glasfaserprojekt wird fertig.

Brande-Hörnerkirchen.  Die vier zum Amt Hörnerkirchen gehörenden Gemeinden Brande-Hörnerkirchen, Bokel, Osterhorn und Westerhorn werden sich 2016 entscheiden müssen, ob sie sich auch künftig von der Stadt Barmstedt verwalten lassen wollen. 2018 läuft der Vertrag der Verwaltungsgemeinschaft nach zunächst zehn Jahren aus, erklärt der Verwaltungsleitende Beamte Sven Werner. Bis Ende 2016 müsste gekündigt werden, sonst verlängert sich der Vertrag.

Doch dass die Gemeinden davon Gebrauch machen, wie es die Kollegen des Amtes Haseldorf jüngst gegenüber der Stadt Uetersen getan haben, sei nicht zu erwarten, ist Werner überzeugt. „Beide Seiten sind mit der Verwaltungsgemeinschaft zufrieden. Das läuft alles schmerz- und klaglos.“ Er gehe davon aus, dass frühzeitig signalisiert werde, an der bewährten Verwaltungsgemeinschaft festzuhalten.

Das größte Projekt im Amtsbereich ist zurzeit die flächendeckende Versorgung aller Einwohner mit Glasfaserkabeln, um schnellste Internetverbindungen für große elektronische Datensätze zu ermöglichen. Die meisten Bürger könnten bereits mit 100 Megabit pro Sekunde im Netz surfen, erklärt Werner. Schon in den nächsten Monaten sollen die letzten Häuser in Westerhorn und Bokel angeschlossen sein. Mit 3,2 Millionen Euro sei das Projekt, das die Gemeinden mit den Stadtwerken Neumünster realisieren, sogar eine Million Euro günstiger ausgefallen als ursprünglich veranschlagt.

Im größten Dorf Hörnerkirchen ist zudem die Nachfrage nach Wohnraum am größten. 2016 sollen 30 neue Bauplätze für junge Familien ausgewiesen werden, die hier ihr Eigenheim errichten möchten.