Hamburg/ Landkreis Harburg. Vier Tage einspurig: Arbeiten auf der Autobahn sorgen dafür, dass ab Dienstag mit „erheblichen Behinderungen Richtung Hamburg“ zu rechnen ist.

Im vergangenen Jahr war der Freitag vor dem Pfingstwochenende einer der staureichsten Tage des Jahres. 2024 bahnt sich Ähnliches an – und das könnte sich weit in die kommende Woche hinziehen. Denn wenn der Reiseverkehr wieder abgenommen hat, sorgen Bauarbeiten auf der A7 für Verkehrseinschränkungen in Richtung Hamburg.

Im Zuge der Grundinstandsetzung der A7 Richtungsfahrbahn Hannover finden im Zeitraum von Dienstag, 21. Mai, bis Sonnabend, 25. Mai, vorbereitende Arbeiten zwischen den Anschlussstellen Egestorf und Garlstorf statt, wie die Niederlassung Nord der Autobahn GmbH am Donnerstag bekannt gegeben hat. „Aufgrund der eingerichteten einstreifigen Verkehrsführung ist mit erheblichen Behinderungen Richtung Hamburg zu rechnen“, heißt es in einer Mitteilung. Autofahrern werden gleich mehrere Umleitungen empfohlen.

A7-Sperrung im Mai: Verkehr Richtung Hamburg wird über eine Spur geleitet

Beginn der Arbeiten ist am Dienstagmorgen um 9 Uhr. Um die Richtungsfahrbahn Nord sanieren zu können, wird die Fahrbahn auf einen Fahrstreifen reduziert. „Danach werden die Schadstellen im ersten Überholfahrstreifen saniert“, heißt es. Am Sonnabend soll dann die Verkehrsführung umgebaut und der Schaden im Hauptfahrstreifen beseitigt werden. Zu diesem Zeitpunkt soll die Fahrbahn wieder auf zwei Spuren befahren werden können und sich der Verkehr damit entzerren.

Abgeschlossen werden sollen die Sanierungsarbeiten dann am 4. Juni. Im Anschluss starten die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Hannover. Dafür werden auf der Richtungsfahrbahn Nord zwei Fahrstreifen eingerichtet.

A7-Sperrung Richtung Hamburg – empfohlene Umleitungen

Autofahrern wird empfohlen, das Gebiet großräumig zu umfahren:

  • Ab dem Autobahndreieck (AD) Walsrode (48) über die A27 bis zum Autobahnkreuz (AK) Bremen (53) die A1 bis zum AD Buchholz (43) und über die A261 zum AD HH-Südwest zur A7
  • An der Anschlussstelle (AS) Schneeverdingen (43a) über die B3 zur A1 AS Rade (44) und dann über das AD Buchholz (43) und die A261 zum AD HH-Südwest zur A7

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Probleme für die Planung könnte das Wetter mit sich bringen. „Die Arbeiten zur Sanierung der Richtungsfahrbahn Nord sind stark witterungsabhängig und können sich daher verschieben“, heißt es vorab.