Falsche Note auf dem Mendelssohn-Gedenkstein

Felix Mendelssohn Bartholdy wurde am 3. Februar 1809 als zweites von vier Kindern in der Großen Michaelisstraße 14 geboren. 1811 zog seine Familie aus dem von französischen Truppen besetzten Hamburg nach Berlin. Das Geburtshaus fiel den Bombardements des Zweiten Weltkriegs zum Opfer. Doch an Mendelssohn selbst wird mehrfach erinnert: Wenige Meter von einer Gedenktafel der Patriotischen Gesellschaft wurden 1997 anlässlich seines 150. Todestags zwei Denkmäler an der Ludwig-Erhard-Straße aufgestellt, eines für dessen ebenfalls komponierende Schwester Fanny, eines für Felix selbst. Bei beiden ist auf der Rückseite ein Notenzitat verewigt worden. Das Denkmal für Felix weist allerdings einen kleinen Schönheitsfehler auf: Eine falsche Note im dritten Takt des Violinkonzert-Themas - die erste Note ist eine Viertel statt einer Halben. Im Vorraum des Michels hängt seit 2002 eine Gedenktafel für den Berühmten aus der Nachbarschaft.