Nürnberg (dpa/tmn). Wer sich für ein Studium der Betriebswirtschaft entscheidet, ist in Deutschland einer unter vielen. Was heißt das für die Jobchancen auf dem Arbeitsmarkt?

Zehntausende Studierende erhalten jährlich ihren Abschluss: Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist weiterhin das beliebteste Studienfach in Deutschland. Trotz der großen Konkurrenz müssen sich Absolventinnen und Absolventen in der Regel keine Sorgen um ihren Einstieg auf dem Arbeitsmarkt machen.

Mit einem guten Abschluss seien die Berufsperspektiven sehr gut, heißt es auf dem Portal „abi.de“. Denn: Im Grunde sei jedes Unternehmen ein potenzieller Arbeitgeber, so Dirk Wieland, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Kassel.

Nicht nur klassische Unternehmen kommen dabei als Arbeitgeber infrage, auch Einrichtungen wie Krankenhäuser, Vereine oder Stiftungen haben Bedarf. Entsprechend groß sei das Angebot an Einsatzmöglichkeiten für BWLer.

Große Auswahl an BWL-Studiengängen

Einige Weichen für die spätere Berufslaufbahn können angehende Betriebswirtschaftler schon bei der Studienwahl stellen. Neben zahlreichen generalistischen Studiengängen, die einen Einblick in alle Themenfelder der BWL bieten, gibt es Berufsberater Dirk Wieland zufolge Studiengänge, die schon zu Beginn auf bestimmte Branchen oder Schwerpunkte abzielen. Zudem können sich Interessierte zwischen internationalen, dualen oder interdisziplinären Studiengängen entscheiden.

Wer sich informieren möchte, kann zum Beispiel die Studiensuche der Agentur für Arbeit oder das Infoportal der Stiftung für Hochschulzulassung nutzen.