München (dpa/tmn). Die Nachfrage nach Fachkräften am Arbeitsmarkt ist ungebrochen groß. Da steigt bei vielen Beschäftigten auch das Selbstbewusstsein, sich nach neuen Aufgaben umzusehen - vor allem mit einem Ziel.

2024 sehnen sich viele Beschäftigte nach einem neuen Job. Das legt eine Umfrage nahe, die das Marktforschungsinstitut Censuswide im Auftrag der Karriereplattform Linkedin durchgeführt hat. Mehr als zwei Drittel (71 Prozent) der rund 1000 Befragten ziehen demnach einen Jobwechsel in Betracht.

Dabei reizt die Aussicht auf eine neue Aufgabe besonders die Jüngeren. So kann sich ein Großteil der Berufstätigen, die zur Generation Z gehören (84 Prozent), einen Jobwechsel vorstellen. Unter den Babyboomern sind es dagegen nur ein Drittel (31 Prozent).

Hauptmotivation: Mehr Geld

Ausschlaggebend für den Wechselwunsch ist dabei vor allem das Thema Gehalt. Für knapp vier von zehn Befragten (38 Prozent) ist die Aussicht auf bessere Bezahlung der Hauptgrund, ihren aktuellen Arbeitgeber verlassen zu wollen.

Dahinter folgt der Wunsch mit einem Jobwechsel eine bessere Work-Life-Balance (20 Prozent) zu erreichen. Ein Fünftel (20 Prozent) der Befragten hat zudem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten gewonnen und ist zuversichtlich, eine bessere Stelle finden zu können.

An der Umfrage haben 1003 Angestellte im Zeitraum November bis Dezember 2023 teilgenommen.