Berlin (dpa/tmn). Gleichberechtigung ist am Arbeitsmarkt häufig noch immer ein Problem. Die Lücken zwischen Männern und Frauen werden in Deutschland nur langsam kleiner. Welche Stellschrauben haben Beschäftigte?

Für Frauen gibt es in der Arbeitswelt zum Teil immer noch hohe Hürden, etwa was Arbeitszeiten oder Karrierechancen betrifft. Wer beruflich vorankommen will, kann aber einige Dinge selbst in die Hand nehmen.

Rike Pröbstl vom Personaldienstleister Robert Half rät zum Beispiel, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Hilfreich sei dabei insbesondere, sich Kontakte außerhalb des eigenen Unternehmens zu suchen, erklärt die Führungskraft auf dem Karriereblog des Unternehmens.

Frischer Blick von außen

So lassen sich nicht nur hilfreiche Erfahrungen austauschen. Pröbstl zufolge ist vor allem auch der „frische Blick von außen“ gewinnbringend: Womöglich sieht ein neuer Kontakt Dinge, die einem bislang gar nicht aufgefallen sind und hat gute Tipps zur Hand.

Darüber hinaus rät Rike Pröbstl Frauen, die den nächsten Karriereschritt anstreben, ihre Ziele immer offen zu kommunizieren. Das zeigt Engagement und Motivation und stößt bei Führungskräften in der Regel auf Anerkennung. Wichtig sei, konkrete Ziele festzulegen und die Schritte dahin in Absprache mit dem Arbeitgeber zu planen. Raum dafür bietet etwa das jährliche Mitarbeitergespräch.