Berlin (dpa/tmn). Wer strukturiert durch den Arbeitsalltag im noch jungen Jahr kommen will, sollte vor allem eines tun: Bei der Jahresplanung realistisch bleiben. Wie man vorgehen kann.

Das neue Arbeitsjahr hat begonnen. Und das ist eine gute Gelegenheit, sich einen Überblick verschaffen, was in den kommenden zwölf Monaten ansteht. Wichtig dabei: Auf eine realistische Planung achten. Das rät die Organisationsberaterin und Gesundheitswissenschaftlerin Reinhild Fürstenberg auf der Webseite der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

Fragen sollte man sich demnach: Welche Projekte sind mit welchen Prioritäten geplant? Was kommt an Basisarbeit hinzu? Welchen Puffer benötige ich für unvorhergesehene Jobs? Außerdem wichtig: Pausen und besprechungsfreie Blöcke einplanen.

Für mehr Realismus mit Notizen arbeiten

Wem es schwerfällt, den eigenen Zeitverbrauch realistisch einzuschätzen, für den hat Fürstenberg folgenden Tipp: „Nehmen Sie zwei durchschnittliche Wochen und notieren Sie täglich, was Sie gemacht und wie viel Zeit Sie dafür gebraucht haben.“ Überraschungen seien dabei oft vorprogrammiert, so die Expertin. Viele Menschen würden feststellen, dass sie weniger effizient sind als sie denken - und zum Beispiel dazu neigen Dinge zu beginnen, ohne sie zu beenden.

Eine Empfehlung für Führungskräfte, die neben den eigenen Aufgaben auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen und bei Laune halten müssen: Achten Sie darauf, dass in der Jahresplanung auch Projekte enthalten sind, bei denen das Team gut mitgenommen werden kann. Fürstenberg rät Führungskräften in dem Beitrag zudem, klare Vorgaben zu machen - und zwar auch dann, wenn diese von Seiten des Unternehmens fehlen. „Planen Sie, so gut es geht.“