Mobbing

Schmerzensgeld muss zeitnah eingeklagt werden

Wer Schmerzensgeldansprüche wegen Mobbings geltend machen will, muss rechtzeitig aktiv werden, teilt der Deutsche Anwaltverein mit und beruft sich auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg (Az.: 5 Sa 525/11). Der Fall: Ein Personalfachberater fühlte sich vom Vorgesetzten gemobbt und war zwischen 2007 und 2009 wegen eines Überlastungssyndroms je mehrere Monate krankgeschrieben. Seine Firma kündigte ihm im Februar 2010. Im Dezember 2010 erhob der Ex-Mitarbeiter eine Schmerzensgeldklage wegen Mobbings. Ohne Erfolg, sein Anspruch sei verwirkt, urteilte das Gericht.