Aktienkurse

Ruhe bewahren bei Börsenkrisen

Kurzzeitige Effekte wie Kursschwankungen durch Viren-Epidemien werden in der Regel schnell wieder ausgeglichen.

Kurzzeitige Effekte wie Kursschwankungen durch Viren-Epidemien werden in der Regel schnell wieder ausgeglichen.

Foto: dpa

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Wirtschaft. Weltweit gaben die Aktienkurse zwischenzeitlich nach. Was bedeutet das für Anleger?

Frankfurt/Main. Das Coronavirus hat auch an den Börsen zwischenzeitlich für Unruhe gesorgt. Allerdings sollten Anleger erst einmal gelassen bleiben. Denn solche Kursbewegungen sind oft zeitlich begrenzt, erklärt die Aktion "Finanzwissen für alle" der Fondsgesellschaften.

Ein Blick zurück zeigt: Aktienmärkte haben die während des Irakkrieges 2003 oder auch während der Infektionskrankheit SARS in den Jahren 2002/2003 erlittenen Verluste innerhalb kurzer Zeit wieder ausgleichen können.

Anleger sollten sich bei ihren Entscheidungen besser an den Geschäftsdaten der Unternehmen orientieren. Denn langfristig bieten Aktien Chancen: Der deutsche Aktienmarkt zum Beispiel hat den Angaben zufolge seit 1900 eine durchschnittliche jährliche Rendite nach Abzug der Inflation von 3,4 Prozent erzielt. Amerikanische Aktien kamen demnach jährlich auf eine Rendite von 6,3 Prozent im Schnitt.