Treten Sie in den Diskurs über die Rolle des Libertarismus in der modernen Gesellschaft ein, während Markus Krall, Titus Gebel und Mathias Hummel am 20. Juni in Hamburg das Wort ergreifen. Entdecken Sie, welche Impulse diese Bewegung für die deutsche Politik bereithält.

Hamburg wird im Juni zum zentralen Treffpunkt der libertären Debatte in Deutschland, wenn prominente Vertreter der Philosophie sich zu einer offenen Auseinandersetzung über die "Chancen des Libertarismus" einfinden: Am Abend des 20. Juni lädt Ferdinand Steinhöfel zu einer anspruchsvollen Diskussion ins noble Elysee ein.

Am Vorabend der alljährlichen Hayek-Tage findet diese separate Konferenz statt, die führende Köpfe der libertären Philosophie zusammenführt: Die Experten Markus Krall, Titus Gebel und Mathias Hummel werden in der Hansestadt ihre Visionen und Analysen zur Zukunft der libertären Bewegung teilen – ein Gedankengut, das in der deutschen Politiklandschaft bislang nur verhalten nachhallt.

Dr. Markus Krall
Dr. Markus Krall © Dr. Markus Krall

Libertarismus in der Zeitenwende

An der Europa-Wahl haben die Libertären nicht teilgenommen, die Karriere von Krall in der Werteunion währte nur wenige Tage. Diese Umstände werfen unter anderem die Frage auf, wie die Referenten einen positiven Ausblick für den Libertarismus in Deutschland formulieren wollen. Ein Javier Milei ist völlig undenkbar in Deutschland.

Libertäres Denken, das fest in der österreichischen Schule mit Wurzeln bei Carl Menger, Ludwig van Mises und Friedrich Hayek verankert ist und dessen Geist man in den Ansätzen von Ludwig Erhard bis Otto Graf Lambsdorff erahnen kann, ist in der heutigen Programmatik von FDP, CDU, Freien Wählern und AfD kaum vertreten.

Titus Gebel
Titus Gebel © Titus Gebel

Dennoch überdauern diese Ansätze in der akademischen Welt, vertreten durch Persönlichkeiten wie den Hamburger Professor em. Dr. Rolf W. Puster und durch Institutionen wie das Ludwig-Mises-Institut oder die Hayek-Gesellschaft. Diese bewahren libertäres Engagement und sorgen dafür, dass das liberale Gedankengut weit mehr als eine historische Fußnote bleibt.

Javier Milei gastiert in Hamburg

Der anstehende sowie offizielle Staatsbesuch des argentinischen Präsidenten Javier Milei im Rahmen der Hayek-Tage, die unter dem Motto "80 Jahre Weg zur Knechtschaft" in Hamburg stattfinden werden, markiert hierbei ein besonderes Highlight. Das Treffen mit Bundeskanzler Scholz bestärkt nur die Überzeugung, dass ein internationaler Austausch von Ideen weitaus mehr ist als ein symbolischer Akt.

Mathias Hummel
Mathias Hummel © Mathias Hummel

Die Veranstaltung im Elysee bietet eine hervorragende Gelegenheit zu prüfen, inwiefern libertäre Ideen Einfluss auf die deutsche Politik gewinnen können. Sie könnte zu einem Wendepunkt in der öffentlichen Wahrnehmung und der politischen Diskussion um Freiheit und Marktwirtschaft führen. Sie möchten Teil eines dieses Dialogs sein? Markieren Sie sich die Veranstaltung am 20. Juni 2024 im Kalender und sichern Sie sich einen Platz in der ersten Reihe dieser bedeutenden Diskussion.