Hamburger Flugzeugbauer

A380: Die Schildkröten von Airbus fliegen wieder

Ein A380 von Emirates. Mit der Corona-Krise wurde der Riesenflieger auf der Strecke Hamburg-Dubai nicht mehr eingesetzt.

Ein A380 von Emirates. Mit der Corona-Krise wurde der Riesenflieger auf der Strecke Hamburg-Dubai nicht mehr eingesetzt.

Foto: Michael Rauhe

Kurzzeitig setzte das größte Passagierflugzeug der Welt jetzt auch All Nippon Airways ein. Airbus lässt Produktion jedoch auslaufen.

Hamburg.  Der A380 steht derzeit nur bei Emirates und China Southern regelmäßig im Flugplan – kurzzeitig setzte das größte Passagierflugzeug der Welt jetzt aber auch All Nippon Airways ein. Die Riesenflieger fallen durch ihr Design auf. Schildkröten in Blau, Grün und Orange zieren den Rumpf. Zwei von drei bestellten Jets sind mittlerweile von Airbus an die japanische Fluglinie ausgeliefert worden.

Diese beiden Maschinen flogen nun für jeweils zwei Tage die Strecke Tokio-Honolulu, berichten mehrere Branchenportale. Das dritte Exemplar soll noch auf dem Werksflughafen von Airbus in Toulouse stehen.

Der A380 ist durch den coronabedingten Passagiereinbruch für die meisten Strecken zu groß. Mehrere Airlines erwägen oder vollzogen die Ausmusterung des Riesens. Airbus lässt die Produktion auslaufen, wohl 2022 wird der letzte Jet an den Hauptkunden Emirates ausgeliefert.

( woh )

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