Gewerkschaft

Ver.di hält Ausbildungsquote bei der Post für zu niedrig

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post liefert Pakete aus. (Symbolbild)

Ein Mitarbeiter der Deutschen Post liefert Pakete aus. (Symbolbild)

In den norddeutschen Ländern fehlten insgesamt rund 60 Azubis für die fachgerechte Zustellung von Briefen und Paketen.

Hamburg.  Die Zahl der Onlinebestellungen steigt nicht zuletzt dank der Corona-Pandemie stetig, aber die Deutsche Post stellt weniger Auszubildende ein als im Vorjahr – das kritisiert die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di. Im vergangenen Jahr seien 970 junge Menschen in die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen gestartet, dieses Jahr seien es nur 570.

In den norddeutschen Ländern fehlten insgesamt rund 60 Azubis für die fachgerechte Zustellung von Briefen und Paketen. Die Post sei gefordert, „wieder mehr jungen Menschen einen Einstieg in die Arbeitswelt mit Perspektive zu bereiten. Ausbildung gibt es nicht zum Nulltarif“, sagte Lars-Uwe Rieck, der Ver.di-Landesfachbereichsleiter für Postdienste in Nord/Hamburg. Die Belastungen in dem Bereich seien enorm hoch und hätten im Verlauf der Pandemie „unvorstellbare Dimensionen“ angenommen, hieß es.

( woh )

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