Luftfahrt-Krise

Airbus-Zulieferer streicht Hunderte Jobs in Hamburg

Stellenabbau in Hamburg: Blick in die Produktion von Diehl auf Finkenwerder – dort werden Toiletten und Bordküchen für Flugzeuge gefertigt.

Stellenabbau in Hamburg: Blick in die Produktion von Diehl auf Finkenwerder – dort werden Toiletten und Bordküchen für Flugzeuge gefertigt.

Foto: Marcelo Hernandez

Es wurde sich auf ein drastisches Sparprogramm geeinigt. Aller Voraussicht nach gibt es auch betriebsbedingte Kündigungen.

Hamburg. Der Luftfahrtzulieferer Diehl hat sich mit dem Betriebsrat auf ein drastisches Sparprogramm geeinigt. Es sieht vor, dass zur Jahresmitte 2025 nur noch mindestens 470 Personen in Hamburg für das Unternehmen arbeiten.

Zum Jahresende 2020 hatte Diehl in der Hansestadt noch 860 Beschäftigte, die Zahl ist aber seitdem bereits deutlich gesunken. Das Unternehmen entwickelt und produziert hier Bordküchen und Waschräume für Flugzeuge. Hauptabnehmer ist Airbus.

Hamburg besonders hart von Diehl-Sparprogramm betroffen

Bereits im November 2020 hatte der Nürnberger Konzern angekündigt, in Hamburg wegen der aktuellen Luftfahrtkrise mehr als 400 Stellen abbauen zu wollen. Dies soll weitgehend sozialverträglich erfolgen. Wie es vom Unternehmen hieß, wird es aber voraussichtlich auch betriebsbedingte Kündigungen geben müssen.

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Hamburg ist besonders hart von dem Sparprogramm der Diehl-Luftfahrtsparte betroffen: Deutschlandweit soll sich die Mitarbeiterzahl bis Mitte 2025 um rund 25 Prozent auf etwa 3100 Beschäftigte reduzieren.

( v.m. )

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