Schienenverkehr

Bahn startet Sonderangebot: Bahncard25 so günstig wie nie

BahnCard25 für kurze Zeit so günstig wie nie

Sonderangenbot: Die Bahncard25 soll im Oktober 24,90 Euro statt 54,60 Euro kosten. Damit will die Deutsche Bahn ein Statement setzen.

Beschreibung anzeigen

Die Bahn hat einen Rückgang der Fahrgastzahlen zu verkraften. Jetzt soll es ein Sonderangebot geben: Die Bahncard wird günstig wie nie.

Berlin. Die Deutsche Bahn ist von der Corona-Krise schwer getroffen worden. Um bis zu 90 Prozent waren die Fahrgastzahlen in der Corona-Krise eingebrochen. Da die Verbindungen aufrecht erhalten wurden, fuhren oft leere Züge durch das Land.

Nun erholt sich das Fahrgastaufkommen langsam. Vom Normalniveau ist man allerdings noch entfernt. Deshalb versucht die Bahn, dem coronabedingten Rückgang der Fahrgastzahlen mit einem neuen Sonderangebot zu begegnen. Die Bahncard25 soll so günstig wie nie werden.

Bahn: Bahncard25 im Oktober zum halben Preis

Im Oktober wird die Bahncard 25 für die zweite Klasse einen Monat lang statt 54,60 Euro nur 24,90 Euro kosten. Sie ist dann ein Jahr lang gültig. „So günstig war die Bahncard noch nie. Das ist ein echtes Statement für die Verkehrswende“, sagte ein Bahnsprecher unserer Redaktion.

Die Auslastung der Züge liege derzeit bei etwa 40 Prozent, vor einem Jahr habe sie ohne Corona noch rund 56 Prozent betragen, sagte der Sprecher.

Kunden soll mehr Abstand ermöglicht werden

Bis Ende dieses Jahres baue die Deutsche Bahn über den Einsatz neuer ICE4-Züge die Kapazität in der Fernverkehrsflotte zudem um insgesamt rund 13.000 Sitzplätze aus, so dass die Kunden bei Bedarf einen möglichst großen Abstand einhalten könnten. Zuvor hatte die Bahn die Ticketpreise bereits temporär für junge Kunden gesenkt.

Auch die Bundesregierung will dem Schienenverkehr wieder auf die Füße helfen. Im Interview mit unserer Redaktion kündigte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) ein Hochgeschwindigkeitsnetz für ganz Europa an. Zudem will die Bahn ihre Pünktlichkeit verbessern. Weitere 500 Millionen Euro fließen dafür in wichtige Stellwerke.