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Nachhaltigkeit bei Konsumgütern

Ziele fest im Blick: Warum Nachhaltigkeit in der aktuellen Zeit so wichtig ist

Fridolin Frost, Managing Director Deutschland und Österreich, Mondelēz International

Fridolin Frost, Managing Director Deutschland und Österreich, Mondelēz International

Foto: Mondelēz International

Die Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Ausverkaufte Nudeln, Konserven, Mehl oder Hefe – das Corona-Virus hat das Konsumverhalten der Menschen in den vergangenen Wochen weltweit auf den Kopf gestellt. Manche Lebensmittel, die bisher nicht als Kassenschlager galten, wie Essen aus der Dose, waren plötzlich vergriffen. Viele Verbraucher entdeckten außerdem ihre Liebe zum Backen sowie Kochen. Dass wir unser Geschäft kontinuierlich fortführen und den Betrieb in unseren Werken aufrechterhalten konnten, bedeutet zwar einen enormen zusätzlichen Aufwand, hat aber für uns als systemrelevantes Unternehmen einen hohen Stellenwert und macht mich stolz. Dank des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitarbeiter konnten wir dafür sorgen, dass die Lieferketten in der Krise nicht abreißen und unsere Konsumenten ihre Lieblingsprodukte im Einzelhandel vorfinden.

Konsumenten pflegen in der Krise Rituale

Wir von Mondelēz International konnten in den Anfängen der Corona-Krise einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach unseren Snacking-Produkten feststellen. Warum ist das so? Ich glaube, beliebte Marken wie Milka geben in unbeständigen Zeiten Sicherheit. Konsumenten vertrauen auf das, was sie mögen. Sie pflegen außerdem Rituale für ein bisschen Normalität im nicht mehr so alltäglichen Alltag. Das kann schon der Snack am Nachmittag sein, wie der Keks zum Kaffee im Homeoffice. Solche kleinen Momente der Freude möchten wir unseren Konsumenten ermöglichen – mit dem richtigen Snack zur richtigen Zeit, auf die richtige Art und Weise hergestellt – getreu unseres Unternehmenszwecks „Snacking made right“. Doch was ist in Zukunft „richtig“?

Für mehr Nachhaltigkeit im „New Normal“

Neben den Hamsterkäufern gab es viele Konsumenten, die sich im Zuge der Pandemie noch stärker auf Sinn und Nachhaltigkeit ihrer Konsumgüter fokussierten. Nicht nur die Produkte mussten überzeugen, sondern auch die Werte, die sie vermitteln. Dieser Trend zeigte sich schon vor COVID-19. „Snacking made right“, das bedeutet für uns jetzt genauso wie in Zukunft: Was richtig für den Konsumenten ist, soll im Einklang mit dem stehen, was auch richtig für die Umwelt ist.

Daher ist es insbesondere in dieser herausfordernden Zeit wichtig, unsere langfristigen Ziele im Sinne von „das Richtige tun“ im Auge zu behalten und weiter voranzutreiben. Unser jüngst erschienener Nachhaltigkeitsbericht „Snacking Made Right“-Report beweist eindrucksvoll, dass wir kontinuierlich und gemeinsam an der Einhaltung dieser Ziele arbeiten – selbstverständlich auf globaler wie auf lokaler Ebene.

Bis Ende 2019 wurden 63 Prozent des Kakaovolumens für unsere Schokoladenmarken über das Nachhaltigkeitsprogramm Cocoa Life bezogen. Zu diesem Programm gehört auch das gesamte Milka Schokoladen-Sortiment in Europa. Im Zuge des Programms sollen nicht nur die Lebensbedingungen in den Ursprungsländern langfristig verbessert werden. Cocoa Life engagiert sich außerdem im Kampf gegen die Abholzung des Regenwalds und den Klimawandel. So kommen wir unserem Ziel – einer nachhaltigen Wertschöpfungskette – ein großes Stück näher.

Doch damit nicht genug, mit unserer Zielsetzung bis zum Jahr 2025 verankern wir beispielsweise einen noch stärkeren Fokus auf die Einhaltung der Menschenrechte entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie die Bekämpfung des Klimawandels und Verringerung der Umweltauswirkungen.

Die aktuelle Krise hat vieles durcheinander gewirbelt, aber sie hat auch Chancen eröffnet und uns gezeigt, dass wir mit unserem Engagement für die Gesellschaft und die Umwelt auf dem richtigen Weg sind.

Dieser Beitrag stammt von Fridolin Frost, Managing Director Deutschland und Österreich, Mondelēz International