Hamburg

Handelsfirmen klagen über schlechten Zustand der Straßen

In Hamburg schnappt die Staufallehäufig häufig zu – wie hier an der Billhorner Brückenstraße (Archivbild).

In Hamburg schnappt die Staufallehäufig häufig zu – wie hier an der Billhorner Brückenstraße (Archivbild).

Foto: Picture Alliance

Die Unternehmen seien es leid, täglich im Stau zu stehen und sich mit schlecht koordinierten Baustellen herumzuschlagen.

Hamburg.  Die Hamburger Handels- und Dienstleistungsfirmen sind mit der Verkehrsinfrastruktur unzufrieden. 37 Prozent bewerten den Zustand von Straßen, Schienen und Wasserwegen mit „mangelhaft“ und „ungenügend“, teilte der Unternehmensverband AGA nach einer Blitz-Umfrage mit. Jeder Dritte vergab die Note „ausreichend“, jeder Vierte „befriedigend“. Nur sieben Prozent nannten den Zustand „gut“.

„Die Unternehmen sind es leid, täglich im Stau zu stehen und sich mit schlecht koordinierten Baustellen herumzuschlagen“, sagte AGA-Präsident Hans Fabian Kruse und richtete einen Appell an den künftigen Hamburger Senat. Für 80 Prozent der Mitglieder sei die Verbesserung der Infrastruktur das drängendste politische Problem in der Stadt.

Die wichtigsten Projekte seien Hafenquerspange (56 Prozent), der Ausbau des U- und S-Bahn-Netzes (56 Prozent) und ein Ersatzbau für die Köhlbrandbrücke (49 Prozent). Die Pläne für eine autofreie Innenstadt bewerten 58 Prozent als negativ und sehr negativ – 26 Prozent als positiv und sehr positiv.

( woh )

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