Frankfurt

Borgward soll es bis Ende 2017 wieder in Deutschland geben

Frankfurt. Der chinesisch-deutsche Autobauer Borgward, der in Bremen ein Montagewerk für Elektroautos plant, will schon bis Ende des Jahres in Deutschland ein Comeback wagen. Die ersten Fahrzeuge sollen im vierten Quartal an Kunden ausgeliefert werden, wie Vorstandschef Ulrich Walker ankündigte. Es handelt sich um eine limitierte Edition des SUV BX7. Später sollen die Modelle BX7, BX5 und BX6 folgen, zunächst als Benziner.

In China und anderen Ländern ist Borgward schon auf dem Markt. Seit Jahresbeginn habe das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden Euro erzielt, so Walker. Mittelfristig wolle Borgward schwarze Zahlen schreiben. In Bremen will Borgward für sein Werk ein 140.000 Quadratmeter großes Gelände erwerben. Das Vorhaben ist noch im Genehmigungsverfahren. Bis Anfang 2018 will Borgward mit dem Bau der Fabrik beginnen. Produktionsstart soll 2019 sein. Die Teile sollen angeliefert und jährlich bis zu 50.000 Fahrzeuge gefertigt werden. Das Unternehmen gehörte einst zu den bekanntesten Autoherstellern Deutschlands und ging 1961 pleite.

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