Schweizer HSBC-Filiale half in Milliardenhöhe bei Steuerhinterziehung

London. Die Schweizer Filiale der britischen Großbank HSBC hat Kunden aus aller Welt bei der Steuerhinterziehung im Milliardenmaßstab geholfen. Das geht aus vertraulichen Unterlagen der Bank hervor. Strafen und Steuernachzahlungen in Höhe von einer Milliarde Euro seien bereits bei Steuerbehörden von Dutzenden betroffener Länder eingegangen, berichteten „Süddeutsche Zeitung“ und die Sender NDR und WDR nach der Auswertung Tausender vertraulicher Dokumente. HSBC, die größte Bank Europas, räumte die Vorwürfe de facto ein. „Die Schweizer Privatbank der HSBC hat 2008 eine radikale Transformation begonnen, um ihre Dienstleistungen davor zu bewahren, zur Steuervermeidung oder zur Geldwäsche genutzt zu werden“, sagte Franco Morra, der Vorstandschef der Schweizer Sparte.

( (dpa) )

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