Nahrungsmittel so günstig wie seit 2010 nicht mehr

Rom. Die weltweiten Preise für Nahrungsmittel sind auf den tiefsten Stand seit September 2010 gesunken. Der monatliche Preisindex sank im August um 3,6 Prozent auf 196,6 Punkte, wie die Uno-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) am Donnerstag in Rom mitteilte. Besonders für Molkereiprodukte verzeichnet die FAO einen großen Preisabfall. Bei 200,8 Punkten stand dieser Index im August – 11,2 Prozent weniger als im Vormonat. Dies führte die Uno-Organisation besonders auf die Importverbote Russlands zurück.

Dank des optimalen Wetters sank zudem der Index für den Getreidepreis um insgesamt 11,7 Prozent gegenüber August 2013. Wegen der beinahe idealen Wachstumsbedingungen in den Hauptanbaugebieten sei 2014 erneut ein Rekordjahr für die Weizen- und Maisproduktion zu erwarten. Lediglich die Reispreise stiegen im August wegen der hohen Nachfrage und einer eher mäßigen Ernte in Asien.