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So wird der DAX berechnet

Die 30 größten und umsatzstärksten deutschen börsennotierten Unternehmen sind im Deutschen Aktienindex (DAX) – dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer – vertreten. Eingeführt wurde er am 1. Juli 1988 mit einem Stand von 1000 Punkten. Die Berechnungsgrundlage für den DAX bildet eine komplexe Formel des deutschen Ökonomen Ernst Louis Étienne Laspeyres (1834 bis 1913). Dabei werden die Aktien innerhalb des Index kapitalgewichtet: Je höher der Wert aller frei gehandelten Anteile eines DAX-Unternehmens, desto höher ist auch das Gewicht dieses Konzerns bei der Berechnung des DAX. Eine Anpassung an die aktuellen Daten findet vierteljährlich statt.