Einstieg von Etihad bei Alitalia besiegelt – 2171 Jobs fallen weg

Rom. Die Weichen für den vereinbarten Großeinstieg des Air-Berlin-Aktionärs Etihad bei der angeschlagenen italienischen Alitalia sind gestellt. Die Chefs von Etihad und Alitalia besiegelten nach achtmonatigen Verhandlungen ihren Schulterschluss. Zuvor hatten die Aktionäre der Alitalia den Vertrag mit der arabischen Airline aus Abu Dhabi und eine weitere Kapitalerhöhung gebilligt. In den nächsten Jahren wollen die Araber, die 49 Prozent an Alitalia übernehmen sollen, insgesamt rund 1,76 Milliarden Euro investieren. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. 2171 der 13.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.