Tchibo-Chef fährt emissionsärmsten Dienstwagen

Berlin. Sparsamer Elektroflitzer statt protziger Limousine: Deutsche Unternehmen sind bei ihren Dienstwagen umweltbewusster geworden. Zu diesem Ergebnis kommt die Deutsche Umwelthilfe nach einer Umfrage. Fast jede dritte Firma, die sich daran beteiligte, halte inzwischen EU-Grenzwerte für den CO2-Ausstoß ein, sagte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Auch bei den Vorstandsautos hätten sich die Kohlendioxid-Emissionen etwas verringert. Resch: „Aber wir sind noch lange nicht zufrieden.“

Von 165 angeschriebenen börsennotierten und ausgewählten mittelständischen Firmen antworteten 94 nicht. Viele von ihnen befürchteten wohl, schlecht abzuschneiden, so Resch. Weitere 22 Unternehmen erhielten von der Umwelthilfe die „rote Karte“ für mangelndes Klimabewusstsein, an sieben Firmen mit glaubwürdigem Klimabewusstsein gingen „grüne Karten“. Den emissionsärmsten Dienstwagen unter den Vorstandschefs habe Markus Conrad von Tchibo, der ein Hybridfahrzeug (BMW i3 Range Extender) mit Benzin- und Elektroantrieb fahre.