Continental holt neue Personalchefin in den Vorstand

Hannover. Der weltgrößte Autozulieferer Continental profitiert von der guten Branchenkonjunktur und rechnet 2014 mit spürbaren Zuwächsen. „Nordamerika dürfte weiter zulegen. Solides Wachstum sehen wir in Asien mit China als Zugpferd. Und Europa kommt langsam aus dem Tal“, sagte Conti-Chef Elmar Degenhart am Freitag bei der Hauptversammlung. Von Januar bis Ende März steigerte Continental seinen Umsatz um 4,4 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) kletterte um knapp 20 Prozent auf 953 Millionen Euro. Auch die Prognose wurde erhöht: So will der Konzern 2014 einen Umsatz von 35 Milliarden Euro und einen Gewinn von 3,7 Milliarden Euro erzielen.

Neben guten Eckzahlen ließ auch eine Personalie aufhorchen: Wie erwartet trennt sich Conti von seiner ersten Vorstandsfrau. Elke Strathmann, 56, verlässt Conti und Ariane Reinhart, 44, bisher noch Personalchefin bei der britischen Volkswagen-Nobelmarke Bentley, übernimmt das Ressort Personal zum 1. Oktober. Strathmann fehlte zuletzt der Rückhalt in Teilen des Topmanagements. Bis Reinhart beginnt, wird Finanzvorstand Wolfgang Schäfer das Personalressort leiten.