BASF setzt verstärkt auf Wachstum in Asien und den USA

Ludwigshafen. Nach einem Rekordjahr 2013 dank guter Geschäfte mit der Autoindustrie und niedriger Energiekosten in den USA rechnet der weltgrößte Chemiekonzern BASF 2014 mit weiteren Zuwächsen. Dabei setzen die Ludwigshafener neben den asiatischen Schwellenländern erneut vor allem auf die Vereinigten Staaten. Dort profitierte BASF bereits im vergangenen Jahr unter anderem von einer hohen Nachfrage nach Katalysatoren und Lacken aus der Automobilindustrie.

„BASF erwartet 2014 einen leichten Anstieg beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten“, sagte Konzernchef Kurt Bock. Der Absatz soll erhöht werden, der Umsatz hingegen aufgrund des geplanten Verkaufs des Gashandels- und Gasspeichergeschäfts an den russischen Energieriesen Gazprom etwas schrumpfen. 2013 kletterte der Konzernumsatz um fast drei Prozent auf knapp 74 Milliarden Euro, der operative Gewinn vor Sonderposten erhöhte sich um gut acht Prozent auf fast 7,2 Milliarden Euro. Damit schloss BASF 2013 mit neuen Bestmarken ab. Unterm Strich blieb ein Gewinn von 4,8 Milliarden Euro, etwas mehr als 2012. Die Dividende soll um zehn Cent auf 2,70 Euro je Aktie steigen.