Bundeskartellamt

Millionenbußgeld gegen Preisabsprachen bei Tapeten

Bonn. Verbraucher haben laut Bundeskartellamt jahrelang zu viel für Tapeten gezahlt. Wegen illegaler Preisabsprachen verhängten die Wettbewerbshüter rund 17 Millionen Euro Bußgelder gegen vier Tapetenhersteller und ihren Branchenverband. Die Firmen sprachen zwischen 2005 und 2007 auf Verbandstagungen Preiserhöhungen zulasten ihrer Kunden ab, darunter A.S. Création Tapeten, Pickhardt Siebert, die Marburger Tapetenfabrik und Erismann.