Ölmulti Shell schwenkt nach Gewinneinbruch auf Sparkurs um

London. Nach einem Gewinneinbruch setzt der Ölmulti Shell den Rotstift an. Der neue Konzernchef Ben van Beurden kündigte an, die Kosten zu senken und den Verkauf von Geschäftsbereichen voranzutreiben. Der Gewinn im vierten Quartal fiel binnen Jahresfrist um fast 50 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Es war damit das schwächste Quartal seit fünf Jahren. Der Branche machen vor allem Überkapazitäten im Raffineriegeschäft zu schaffen. Shell will die Investitionen gegenüber dem Vorjahr um neun Milliarden auf 37 Milliarden Dollar senken. Unter anderem wird ein umstrittenes Ölförderprojekt in Alaska auf Eis gelegt. Zudem will Shell den Verkauf einzelner Bereiche beschleunigen und so 15 Milliarden Dollar einnehmen.