Skimming

Datenklau am Geldautomaten geht um 45 Prozent zurück

Dank neuer Technik haben es Datendiebe an Geldautomaten immer schwerer. Der Schaden, der durch das sogenannte Skimming entsteht, geht deutlich zurück.

Frankfurt. Dank moderner Technik kommen Datendiebe am Geldautomaten immer seltener zum Zuge. In den ersten elf Monaten des Jahres 2013 sank der Schaden durch das sogenannte Skimming von 20 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum um 45 Prozent auf rund elf Millionen Euro, sagte Margit Schneider von der Euro Kartensysteme GmbH in Frankfurt.

Schon 2011 habe sich der Schaden durch den Einsatz von Kartendubletten im Vergleich zum Vorjahr halbiert, 2012 ging er nochmals zurück. Euro Kartensysteme ist eine Einrichtung der deutschen Kreditwirtschaft, die sich um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten kümmert.

Schneider führt die positive Entwicklung vor allem auf die EMV-Technik zurück – durch diese Technologie wird die Echtheit der Karte sowohl an Geldautomaten als auch an den Bezahlterminals im Handel überprüft. „Skimming-Schäden innerhalb des Girocard-Systems sind daher ausgeschlossen.“

Deshalb müssten Betrüger in ferne Länder reisen, um mit den in Deutschland geklauten Daten auch Geld zu erbeuten. Am häufigsten erfolgte dies in den USA, Brasilien, Indonesien, Indien, Thailand und Kolumbien.