Finanzmärkte

EU nimmt Aktionäre bei Bankenrettung in die Pflicht

Brüssel. Bei Bankenpleiten werden in Europa künftig Steuerzahler geschont. Zuerst werden Aktionäre und Anleihengläubiger in die Pflicht genommen. Danach werden ungesicherte Einlagen herangezogen, wobei Sparer mit weniger als 100.000 Euro verschont bleiben. Reicht das nicht, müssen nationale Rettungsfonds einspringen, in die die Banken selbst einzahlen. Als Notfalllösung gibt es Geld vom Steuerzahler und damit vom Rettungsfonds ESM. Unterhändler von EU-Staaten, Europaparlament und EU-Kommission einigten sich nun auf ein EU-Gesetz, das von 2016 an gelten soll.