Bundesgerichtshof

Keine Entschädigung bei verspäteter Landeerlaubnis

Karlsruhe. Eine verspätete Landeerlaubnis für ein Flugzeug ist kein Grund für eine Entschädigung. Das gilt auch, wenn Reisende deswegen ihren Anschlussflug verpassen und mit mehr als drei Stunden Verspätung am Zielort ankommen, entschied der Bundesgerichtshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Die Richter wiesen die Klage eines Geschäftsmannes ab, der seinen Anschlussflug verpasst hatte und deswegen einen Geschäftstermin um mehrere Tage verschieben musste (Aktenzeichen: X ZR 115/12).