Starker Euro macht SAP vor allem in Asien zu schaffen

Walldorf. Der Softwarekonzern SAP hat nach einer eher enttäuschenden ersten Jahreshälfte die Schwäche in Asien überwunden – wird aber vom starken Euro ausgebremst. Vor allem die Entwicklung von US-Dollar und japanischem Yen hätten sich negativ auf die Umsätze ausgewirkt, sagte Finanzvorstand Werner Brandt. Der DAX-Konzern macht einem Firmensprecher zufolge deutlich mehr als die Hälfte seiner Umsätze außerhalb der Euro-Zone.

Das bremste SAP im dritten Quartal: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr lediglich um zwei Prozent auf 4,05 Milliarden Euro. Unterm Strich verdiente SAP mit 762 Millionen Euro 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Lizenzverkäufe, ein wichtiger Indikator für das künftige Wachstum im bisherigem Kerngeschäft von SAP mit herkömmlicher Software, gingen dagegen erneut zurück.