Baugenehmigung für Umbau des Berliner Flughafens fehlt noch

Berlin. Der Aufsichtsrat des Hauptstadtflughafens wird sich im Oktober nochmals mit dem Plan befassen, zunächst am Nordflügel des Flughafens die ersten Passagiere abzufertigen. Geschäftsführer Hartmut Mehdorn solle bis dahin klären, ob das Vorhaben einer Teileröffnung genehmigungsfähig ist, sagte ein Flughafensprecher am Montag. Die zuständige Behörde hatte sich vorab zurückhaltend geäußert.

„Dass die baurechtlichen Regelungen erst geklärt werden müssen, bevor irgendwas gebaut wird, ist klar“, hieß es am Montag in Aufsichtsratskreisen. Ob dann noch ein formeller Beschluss des Kontrollgremiums nötig ist, wie die „Bild“ berichtete, wurde als unklar bezeichnet. Die Aufsichtsräte um den Berliner Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatten Mehdorn am Freitag beauftragt, sein Konzept weiterzuverfolgen. Er will möglichst im März oder April im Nordpier starten, zunächst mit maximal zehn Starts und Landungen am Tag. Germania und Condor sollen mit etwa 1500 Passagieren täglich der Baustelle Leben einhauchen. Das soll dem Test der Abläufe im Flughafen dienen.