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Solarstrom belastet Haushalte stark

Hamburg. Immer mehr Eigentümer statten ihre Häuser mit Sonnenkollektoren, Fotovoltaikanlagen und Wärmepumpen aus, um Strom und Wärme selbst zu erzeugen. Für einkommensschwache Mieter wird der Strom zugleich zum belastenden Faktor in ihrer Haushaltsrechnung. Haushalte der niedrigen Einkommenskategorie von 500 bis 1000 Euro gäben im Durchschnitt 4,9 Prozent des Nettoeinkommens für den Strom aus. Bei den einkommensstärksten Haushalten seien es nur 1,4 Prozent. Das ergab eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und dem Forsa-Institut im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums. Befragt wurden rund 7100 Haushalte.