HSH Nordbank beendet Rechtsstreit mit UBS

Hamburg. Die HSH Nordbank legt den Streit mit der Schweizer UBS über Verluste mit riskanten US-Wertpapieren in der Finanzkrise bei. Die Institute hätten sich außergerichtlich verständigt, sagte ein UBS-Sprecher am Dienstag. Finanzkreisen zufolge bezahlt die Schweizer Großbank der HSH einen "überschaubaren" Betrag, um den Fall beizulegen. Zur Höhe der Zahlung wollten sich HSH und UBS nicht äußern. Die Landesbank hatte von der UBS ursprünglich rund 500 Millionen Dollar (383 Millionen Euro) Schadenersatz gefordert, weil sie sich beim Verkauf verbriefter Hypothekenkredite nicht richtig informiert fühlte. Die UBS habe die Risiken falsch dargestellt und nicht auf interne Interessenkonflikte hingewiesen, so der Vorwurf. Als der US-Immobilienmarkt 2008 zusammenbrach, verlor die HSH einen Großteil ihres Einsatzes und musste wegen dieser und anderer Fehlspekulationen vom Staat gerettet werden.