Zwei Versionen des Airbus A350 werden zwei Jahre später ausgeliefert

Paris. Der europäische Flugzeugbauer Airbus will zwei der drei Versionen seines neuen Hightech-Fliegers A350 offenbar zwei Jahre später als geplant ausliefern. Dadurch könnten auf Kundenwunsch geplante neue Triebwerke von Rolls-Royce eingebaut werden, berichtete die französische Wirtschaftszeitung "La Tribune". Sie würden die Leistung des Jets steigern. Ein Airbus-Sprecher wollte den Bericht weder dementieren noch bestätigen, stellte aber Informationen dazu auf der am Montag beginnenden Luftfahrtmesse in Paris/Le Bourget in Aussicht.

Dem Blatt zufolge werden die Versionen A350-800 (270 Sitze) und A350-1000 (350 Sitze) nun statt in den Jahren 2014 und 2015 zwei Jahre später ausgeliefert. Vor allem arabische Kunden hätten den Wunsch geäußert, die Auslieferung der leistungsstärkeren Trent-Triebwerke von Rolls-Royce abzuwarten, die die Reichweite des A350-1000 um rund 750 Kilometer auf dann 15 556 Kilometer vergrößern dürften.

Am Auslieferungstermin der ersten A350-Version in der zweiten Hälfte 2013 werde festgehalten.