Tarifgespräche bei der Telekom ohne Einigung abgebrochen

Hamburg. Im Tarifstreit bei der Deutschen Telekom ist keine Einigung in Sicht. Die Gewerkschaft Ver.di lehnte gestern das in der dritten Verhandlungsrunde in Hamburg vorgelegte Angebot der Arbeitgeber als Unverfrorenheit ab. Die Telekom wurde aufgefordert, zur vierten Runde am 8. und 9. März ein "ordentliches Angebot" für rund 105 000 Beschäftigte auf den Tisch zu legen. Die Gewerkschaft kündigte weitere Warnstreiks an.

Ver.di ist mit einer Forderung nach einer Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent in die Verhandlungen gegangen. Zudem will sie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um monatlich zwischen 70 und 90 Euro erreichen. Die Telekom schlägt in ihrem Angebot Gehaltserhöhungen von 2,17 Prozent mit einer Laufzeit von 24 Monaten vor. Zudem verpflichtet sich die Telekom, die Zahl der Auszubildenden, die in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden, bis 2012 von derzeit 4700 auf 5000 aufzustocken.