Militärtransporter

A400M besteht in Hamburg ersten Kältetest

Foto: dapd

Ein Militärtransporter des Typs Airbus A400M hat sich gestern in Hamburg erfolgreich einem ersten Kältetest unterzogen.

Hamburg. Nach einer Nacht mit frostigen Temperaturen um minus zehn Grad Celsius startete der Prototyp "Grizzley 3" am Morgen seine Triebwerke auf dem Werksgelände auf Finkenwerder und hob ab. "Dabei ist alles nach Plan gelaufen", sagte Airbus-Sprecherin Nina Ohlerich. Der Triebwerkstest sei allerdings nur der Auftakt zu einer Reihe von Kältetests gewesen, die noch bei weitaus niedrigeren Temperaturen folgen.

Nach der Frostnacht und dem erfolgreichen Test in Hamburg machte sich der A400M zurück auf den Weg nach Toulouse, um sein Testflugprogramm fortzusetzen. Ob der Militärtransporter des französischen Flugzeugbauers überhaupt jemals abheben würde, war lange Zeit unklar.

Die Entwicklung hatte erhebliche Mehrkosten verursacht, das Projekt stand zeitweilig vor dem Aus. Der Airbus-Mutterkonzern EADS und die Bestellerländer einigten sich vergangenen März aber doch noch über die Finanzierung. Die Bundeswehr hat nun 53 statt der geplanten 60 Maschinen bestellt.