Urteil

Bundesgerichtshof stärkt Vermieterrechte

Karlsruhe. Mieter können auch bei einer erheblichen Abweichung der tatsächlichen Wohnfläche von der im Mietvertrag angegebenen Quadratmeterzahl die Miete in bestimmten Fällen nicht einfach mindern. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Dies sei etwa der Fall, wenn die Parteien im Mietvertrag deutlich bestimmt hätten, dass die Quadratmeterangabe unverbindlich sei. Im vorliegenden Fall hieß es im Mietvertrag, die Quadratmeterangabe diene "wegen möglicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstands".