Bahn macht Arriva-Kauf perfekt und will Töchter "schnell" verkaufen

Berlin. Die größte Übernahme der Deutschen Bahn ist perfekt. Der Kauf des britischen Bus- und Bahnkonzerns Arriva für rund 2,8 Milliarden Euro wurde am Freitag abgeschlossen, teilte der Staatskonzern mit. Damit beginnt der Bieterwettstreit um die deutschen Arriva-Töchter. Diese muss die Bahn nach einer EU-Auflage aus Wettbewerbsgründen als Paket wieder abgeben. Das soll "möglichst schnell" passieren: "Wir versuchen, das noch dieses Jahr abzuwickeln", sagte Bahnchef Rüdiger Grube. Mit Arriva hat sich die Bahn Marktanteile im Personenverkehr in elf europäischen Ländern erkauft. Grube sagte, die Bahn sei bisher im Vergleich zu ihren Wettbewerbern im Personenverkehr außerhalb des Heimatmarktes "weit abgeschlagen".