61 Prozent der Berufstätigen arbeiten am Computer

Berlin. Der Computer ist zum zentralen Werkzeug am Arbeitsplatz geworden: Nach einer Umfrage des Fachverbands Bitkom arbeiten 61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig am PC. Bei einer ähnlichen Erhebung vor sieben Jahren waren es erst 44 Prozent gewesen, wie der Verband gestern in Berlin mitteilte.

"Der PC gewinnt auch jenseits der typischen Bürojobs immer mehr an Bedeutung", sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Selbst im verarbeitenden Gewerbe werde der Computer von 58 Prozent der Beschäftigten regelmäßig genutzt. Die höchste PC-Dichte gibt es in der Medien- und Kulturbranche mit 92 Prozent. Danach folgen die Energiebranche mit 82 Prozent und der Handel mit 71 Prozent. Am Bau ist der Computer am geringsten verbreitet: Hier arbeiten nur 28 Prozent der Beschäftigten am Computer.

Im EU-Vergleich liegt Deutschland nach Angaben von Bitkom auf dem sechsten Platz hinter Ländern wie Finnland (71 Prozent), Schweden (68) und Norwegen (66). Mit 20 Prozent arbeiten die Bulgaren am wenigsten regelmäßig am Computer.